Juergen Melzener – zahnheilkunde-melzener.de https://zahnheilkunde-melzener.de Gesundes Altern – nur die guten Jahre zählen. Tue, 11 Nov 2025 04:55:44 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://zahnheilkunde-melzener.de/wp-content/uploads/2022/12/cropped-Melzener_Signet_black-32x32.png Juergen Melzener – zahnheilkunde-melzener.de https://zahnheilkunde-melzener.de 32 32 Parodontitis und Diabetes – hängen diese Erkrankungen zusammen? https://zahnheilkunde-melzener.de/parodontitis-und-diabetes/ https://zahnheilkunde-melzener.de/parodontitis-und-diabetes/#respond Thu, 21 Jul 2022 14:34:35 +0000 http://zahnheilkunde-melzener.de/parodontitis-in-der-naturheilkunde-ganzheitliche-heilung-3/

Einige Studien kommen zu dem Schluss, dass sich die beiden chronischen Erkrankungen Parodontitis und Diabetes mellitus gegenseitig beeinflussen. Das Risiko an Diabetes zu erkranken ist mit einer Parodontitis um das 6-fache erhöht. In diesem Artikel erfahren Sie die Zusammenhänge und auch, wie Sie Ihren Körper und Ihr Immunsystem dennoch stärken können.

Parodontitis – ein kurzer Überblick

Eine Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnfleisches. Meist ist es ein schleichender Prozess von der ersten kleinen Schwellung oder Blutung zur chronischen Entzündung, die im Verlauf zu einer Lockerung der Zähne und dem Abbau des Kieferknochens führen kann. Damit es nicht dazu kommt, ist es sinnvoll, auf die richtige Zahnpflege und eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Was ist Diabetes mellitus?

Normalerweise sorgt das Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse dafür, dass die Glukose (der Zucker) aus dem Blut in die Körperzellen gelangt. Einfacher gesagt: Es bringt Treibstoff in die Zellen. Wenn wir also etwas essen, dann durchläuft die Nahrung verschiedene Abteilungen des Verdauungstraktes und wird in Bestandteile zerlegt. Aus den einfachen Kohlenhydraten wird Glukose gewonnen, die durch die Darmwand in das Blut gelangt. Sobald der Verdauungsprozess beginnt, fängt die Bauspeicheldrüse an, Insulin auszuschütten und so den Transport von Glukose in die Zellen zu ermöglichen.

Aus unterschiedlichen Gründen kann es sein, dass die Bauchspeicheldrüse kein oder zu wenig Insulin produziert. Je nach Form unterscheidet man Diabetes Typ 1 (die Bauchspeicheldrüse produziert kein Insulin mehr) oder Diabetes Typ 2 (die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig Insulin). Der Effekt auf den Körper ist jedoch derselbe: Die Glukose kann nicht mehr oder nur eingeschränkt in die Zellen eingeschleust werden. So steigt der Blutzuckerwert nach jeder Mahlzeit an, was Folgen nach sich zieht. Unbehandelt kann Diabetes Schäden an Nerven, Augen und Organen verursachen.

Welchen Zusammenhang haben Parodontitis und Diabetes mellitus?

Diabetes kann die Mundflora verändern. Diabetiker haben eine höhere Konzentration an Zucker im Blut. Dies kann die Ausbreitung von Bakterien fördern. Sie werden regelrecht mit Zucker gefüttert und vermehren sich deshalb rasant. Das begünstigt Entzündungen und damit auch das Entstehen einer Parodontitis.

Gleichzeitig kann eine bestehende Parodontitis den Langzeit-Blutzuckerwert erhöhen – sogar bei Menschen, die nicht an Diabetes mellitus leiden. Dies kann zur Entstehung eines ausgeprägten Diabetes führen.

Die Parodontitis begünstigt zusätzlich die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Fachkreisen spricht man von einem Bermudadreieck, da diese drei chronischen Erkrankungen (Parodontitis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus) komplex zusammenhängen.

Wie wirken Diabetes mellitus und Parodontitis auf das Immunsystem?

Rund 7 % der Menschen in Deutschland leiden an Diabetes. Der hohe Blutzuckerspiegel verlangsamt die Wundheilung und fördert das Wachstum von Bakterien und Pilzen auf der Haut. Gleichzeitig haben Menschen mit Diabetes oft eine schlechtere Durchblutung. Das bedeutet, dass wichtige Immunzellen nur langsam dort ankommen, wo sie für die Bekämpfung einer Entzündung benötigt würden. Die Folge davon ist, dass sich Infekte aller Art schneller ausbreiten.

Entsteht im Körper eine Entzündung, setzt das Immunsystem alles daran, diese Entzündung schnellstmöglich zu heilen. Bei einer Parodontitis verwendet der Körper dazu viele Ressourcen. So viele, dass wenig verbleibt, um andere Krankheitserreger zu enttarnen und zu bekämpfen. Kommt dazu noch eine Behandlung mit Antibiotika, wird das Immunsystem noch weiter abgeschwächt. Das liegt daran, dass wichtige Bakterien der Darmflora mit abgetötet werden. Der Großteil des optimal funktionierenden Immunsystems befindet sich genau dort: In der Darmflora.

Bakterien haben so ein sehr leichtes Spiel, sich in Zahnfleischtaschen und im Kieferknochen auszubreiten.

Hat eine Parodontitis Auswirkungen auf eine Infektion mit Covid-19?

Vor allem zu Beginn der Infektion mit Covid-19 ist die Viruslast im Mund-Rachen-Raum am höchsten. Bei einer unbehandelten Parodontitis ist es für die Krankheitserreger ein leichtes, sich im ohnehin schon entzündeten Bereich auszubreiten. Dadurch gilt eine Parodontitis als Risikofaktor für einen schweren Covid-19-Verlauf. Das Risiko erhöht sich noch mehr, wenn der Patient an Diabetes mellitus erkrankt ist.

Immunsystem ganzheitlich stärken

Da das Immunsystem mit Diabetes und Parodontitis sehr beansprucht ist, gilt es, dieses ganzheitlich zu stärken und Ihren Körper so optimal bei der Heilung der Parodontitis zu unterstützen.

Allen voran ist die richtige, gründliche Zahn- und Mundpflege wichtig. Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich mit einer elektrischen Zahnbürste und verwenden Sie Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen. Dies sorgt dafür, dass sich Bakterien weniger schnell ausbreiten können, da sie regelmäßig entfernt werden. Dazu ist es wichtig, dass Sie morgens Ihre Zunge reinigen. Dort lagern sich Krankheitserreger über Nacht ab. Unterstützend bieten sich Mundspülungen mit entzündungshemmenden Zusätzen sowie Ölziehen an.

Wichtig ist auch, dass die Parodontitis bei Ihrem Zahnarzt gut behandelt wird. In unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin verwenden wir dazu deine Ozon-Desinfektion, welche Bakterien am Zahn und in den Zahnfleischtaschen abtötet. Nach einer zahnmedizinischen Behandlung der Parodontitis kann der Langzeit-Blutzuckerwert um etwa 0,4 Prozentpunkte gesenkt werden.

Um diese Effekte zu verstärken, sollten Sie Ihren Lebensstil an die Erkrankung anpassen, um damit das Immunsystem ganzheitlich stärken zu können.

Das Immunsystem mit der zahngesunden Ernährung unterstützen

Mit einer gesunden Ernährung können Sie Ihre Zahn- und Mundgesundheit fördern, Ihr Immunsystem stärken und sogar den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen.

Die Grundsätze sind:

  • Essen Sie möglichst unverarbeitete Lebensmittel
  • Reduzieren Sie Zucker auf ein Minimum
  • Achten Sie auf eine nährstoffreiche Ernährung sowie die Zufuhr wichtiger Mineralien und Vitamine
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte
  • Verzichten Sie auf Weißmehl und anderes Gebäck

Vor allem die optimale Versorgung mit den Vitaminen D3, K2, C sowie mit Magnesium und Omega-3-Fettsäuren ist für Ihr Immunsystem sowie Ihre Zahn- und Mundgesundheit wichtig.

Mit der Ernährung geben Sie Ihrem Körper, was er braucht, um die Bakterien in Schach zu halten und Ihr Zahnfleisch zu heilen. Da sich vor allem pflanzliche Lebensmittel positiv auf die Darmflora auswirkt, wird Ihr Immunsystem dadurch ganzheitlich unterstützt – und kann sich so auf die Bekämpfung eindringender Krankheitserreger konzentrieren.

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

Quellen

Ágnes Bán, Zsolt Ferenc Németh, Adrienn Szauter, Szilvia Soós, Márta Balaskó (2018): [Prevalence and severity of chronic parodontitis and oral mucosal lesions in chronic obstructive lung disease]. In: Orv Hetil. 2018 May;159(21):831-836. doi: 10.1556/650.2018.31037.

W J Teeuw (2017): [A PhD completed. Periodontitis, diabetes mellitus, cardiovascular disease: a Bermuda triangle]. In: Ned Tijdschr Tandheelkd. 2017 Oct;124(10):511-513. doi: 10.5177/ntvt.2017.10.17140.

Ljiljana Kesić, Dragan Petrović, Radmila Obradović, Jovanka Gasić, Kosta Todorović (2009): [Diabetes mellitus and periodontal disease]. In: Med Pregl. Nov-Dec 2009;62(11-12):534-8. doi: 10.2298/mpns0912534k.

Vetter, Christine (2011): Parodontitis: Eine Quelle für Systemerkrankungen. In: Dtsch Arztebl 2011; 108(17): A-949 / B-781 / C-781.

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Schienentherapie https://zahnheilkunde-melzener.de/schienentherapie/ https://zahnheilkunde-melzener.de/schienentherapie/#comments Thu, 22 Apr 2021 14:34:35 +0000 http://zahnheilkunde-melzener.de/parodontitis-und-diabetes-haengen-diese-erkrankungen-zusammen-2/

Schienen, die Zähne nachts vor Abnutzung durch Knirschen schützen, sind geläufig. Nicht nur Knirscher kennen sie. Doch wussten Sie, dass eine Schienentherapie bei einer CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) unterstützen, Ihre Leistungsfähigkeit verbessern sowie die Entgiftung anregen können? Erfahren Sie jetzt mehr darüber.

Was sind Zahnschienen sinnvoll?

Die Schienen bestehen zumeist aus Kunststoff. Sie sind so angefertigt, dass sie perfekt auf Ihre Zähne passen. So sorgen sie dafür, dass sich Ihre Zähne nicht mehr berühren und beispielsweise durch Knirschen oder Pressen übermäßig abgenutzt werden. Meist müssen sie nur nachts getragen werden und haben eine lange Nutzungsdauer (nicht selten mehrere Jahre).

Welche Arten der Schienen gibt es?

Die bekannteste Art sind Knirscherschienen. Sie verhindern, dass der Zahnschmelz nachts beim Knirschen Schaden nimmt. Die Schienen können allerdings noch auf weitere Arten Ihren Körper unterstützen.

Orthopädische Schienen

Wussten Sie, dass jedes Zahnpaar mit einem Muskel verbunden ist? Bei einer Fehlstellung oder einem Fehlkontakt einer oder mehrer Zahnpärchen wird der damit verbundene Muskel schwach – bis zu 20 Sekunden. Bedenken wir, dass wir durchschnittlich 15.000-mal pro Tag beißen, können Sie sich ausrechnen, wie oft sich die Muskeln im „normalen“ Zustand befinden. Das Problem ergibt sich jedoch erst aus den Nachwirkungen. Denn wenn der Muskel schwach ist, kann er seine Aufgabe nicht erfüllen. Das bedeutet, dass ein anderer Muskel die Aufgabe übernehmen muss – und damit doppelt gefordert ist.

Besonders oft sehen wir diese Problematik an der Halsmuskulatur. Diese ist mit dem 2. großen Backenzahn verbunden. Tritt dort ein Fehlkontakt auf, muss der ohnehin schon stark beanspruchte Nacken noch mehr Arbeit für die Stabilität des Kopfes aufbringen. Daraus resultieren Nackenverspannungen und häufig auftretende Kopf- und Nackenschmerzen.

Diese werden häufig mit Physiotherapie oder anderen Therapien behandelt, die keine langfristige Linderung bescheren, da an der falschen Muskulatur angesetzt wird. Auch ich hatte lange Zeit selbst Nackenprobleme und ging regelmäßig zu meinem Orthopäden, der meine Nackenwirbel ein ums andere Mal einrenkte. Die Linderung hielt nicht lange. Die Ursache waren meine Zähne. Ich ließ die Ursache behandeln und muss seitdem nicht mehr zum Orthopäden.

Das Phänomen, dass die Zähne Probleme an Muskeln und Gelenken verursacht, ist kein unbekanntes – es wird auch als Craniomandibuläre Dysfunktion (kurz CMD) bezeichnet. Anzeichen dafür können sein:

  • Beckenschiefstand
  • Beinlängendifferenz
  • Tinnitus
  • Nacken- und Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Haltungsprobleme
  • Zähneknirschen
  • Psychische Beschwerden

Symptome können sich am ganzen Körper zeigen, weshalb eine Diagnose am besten durch einen Watterollentest erfolgt. Durch diesen Test wird die Verbindung kurzzeitig unterbrochen, sodass die Symptome durch die Fehlstellung für diesen Zeitraum zurückgesetzt sind.

Wichtig dabei zu beachten, ist, dass es eine aufsteigende und absteigende Symptomatik gibt. So kann eine Beinlängendifferenz beispielsweise durch einen Fehlkontakt der Zähen entstehen (absteigende Symptomatik). Es kann jedoch auch sein, dass die Beinlängendifferenz Probleme an den Zähnen herbeiführt (aufsteigende Symptomatik). Die Zahnschiene kann den Fehlkontakt nachts verhindern. Damit dies auch tagsüber der Fall ist, können Zähne abgeschliffen werden. Alternativ dazu gibt es Aufsätze für den Unterkiefer, die den Fehlkontakt verhindern sollen.

Performance Schienen

Der vorhin beschriebene Effekt ist keine Erscheinung, die nur im Alltag auftritt. Die auftretende Muskelschwäche kann sich im Kraftsport deutlich auf die Kraftwerte auswirken. Möglicherweise wird sogar die Luftröhre kurzzeitig abgeschnürt, sodass es früher zur körperlichen und geistigen Ermüdung kommt. Um dem vorzubeugen gibt es sogenannte Performance Schienen, die den Biss beim Sport korrigieren. Damit holen Sie das Beste aus Ihrem Training heraus.

Entgiftungsschiene

Der Körper entgiftet nachts und regeneriert. Allerdings kann dieser Prozess durch Knirschen behindert werden. Wenn Sie knirschen und keine schützende Schiene tragen, verringert sich die Bisshöhe. Die Zähne werden immer kürzer und verändern damit den Biss. Geht nur ein Millimeter verloren, werden wichtige Blutgefäße teilweise abgeklemmt, was die Entgiftung eingeschränkt. Dies macht sich beispielsweise durch eine langsame Regeneration bemerkbar. Mit der sogenannten Entgiftungsschiene erhöht sich Ihr Biss nachts, wodurch der Entgiftung nichts mehr im Wege steht.

Gleichzeitig schont die Schiene Ihre Kiefergelenke. Denn auch diese werden durch die abgesenkte Bisshöhe besonders beansprucht. Im Verlauf kann eine Arthrose im Kiefergelenk entstehen, die bei jedem Bissen sehr schmerzhaft ist.

Entspannungsschienen

Pressen und Knirschen in der Nacht können am nächsten Morgen schmerzhafte Folgen haben: Verspannungen im Kiefergelenk, Nacken- oder Kopfschmerzen und sogar Tinnitus. Eine Entspannungsschiene kann hier Abhilfe schaffen: Sie sorgt für eine gute Druckverteilung und verhindert den Abrieb der Zähne durch das Knirschen.

Risikofaktoren, die zur Schienentherapie führen können

Was führt dazu, dass eine Schienentherapie nötig wird? Häufig sind vorherige Behandlungen oder Stress der Faktor, dass die Zähne nicht mehr richtig zusammen funktionieren. Zu viel Stress wird unter anderem durch Knirschen oder Pressen abgebaut, wodurch sich Muskeln verspannen und sich Ihre Zähne abnutzen. Vorherige Behandlungen wie Zahnersatz (besonders Zahnersatz, der zu hoch oder herausnehmbar ist) oder kieferorthopädische Behandlungen, durch die Eck- und Schneidezähne häufig abgenutzt sind.

All diese Faktoren führen dazu, dass der Biss Ihrer Zähne nicht mehr optimal aufeinanderpasst und so Muskeln, Zähne, Knochen und Gelenke falsch belastet werden – und Beschwerden am ganzen Körper auslösen können.

Wer übernimmt die Kosten für die Schienentherapie?

Die herkömmlichen Knirscherschienen werden von den Krankenkassen übernommen. Die Kosten für die Performance-, Entgiftungs-, Entspannungs- und orthopädischen Schienen gelten als Eigenleistung. Gerne beraten wir Sie individuell dazu, welche Kosten Ihre Krankenkasse übernimmt und welcher Teil der Kosten auf Sie zukommt. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass die Kosten für eine Schiene deutlich geringer sind als jeden Zahn mit einer Krone zu versorgen – was durch starkes Knirschen im Verlauf nötig wird.

Wie läuft die Schienentherapie ab?

In einem Untersuchungs- und Beratungstermin stelle ich Ihnen vor, welche Schienen sich am besten für Sie eignen. Stimmen Sie der Behandlung zu, fertigen wir Abdrücke Ihrer Zähne an. Dazu können weitere Untersuchungen nötig werden, um den Biss richtig auszurichten. Die Schienen werden anschließend im Labor angefertigt. Das nimmt etwa 14 Tage in Anspruch. Sobald diese fertig sind, kommen Sie zur Nachkontrolle in unsere Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin in Wachtberg. In dieser kontrollieren wir den Sitz der Schienen und passen gegebenenfalls nochmals an. Es können, je nach Art der Schienen, weitere Nachkontrollen nötig werden, damit der Biss perfekt passt.

Vereinbaren Sie jetzt einen ersten Beratungstermin, um zu erfahren, wie die Schienentherapie bei Ihren Beschwerden Linderung verschaffen kann. Wir freuen uns auf Sie!

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

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Ganzheitliche Zahnreinigung als Ergänzung zur SOLO-Prophylaxe https://zahnheilkunde-melzener.de/ganzheitliche-zahnreinigung/ https://zahnheilkunde-melzener.de/ganzheitliche-zahnreinigung/#comments Wed, 14 Apr 2021 14:34:35 +0000 http://zahnheilkunde-melzener.de/parodontitis-und-diabetes-haengen-diese-erkrankungen-zusammen-2/

Zweimal jährlich zur professionellen Zahnreinigung (PZR) – das gehört für viele zur festen Routine. Doch wussten Sie, dass die herkömmliche PZR nicht alles ist, was Ihre Zähne, Zahnfleisch und Mundschleimhaut für die optimale Gesundheit benötigen? Mein Anspruch ist es, Ihre Gesundheit ganzheitlich und nachhaltig zu stärken. Deshalb habe ich das Konzept der SOLO-Prophylaxe für Sie um die ganzheitliche Zahnreinigung erweitert – damit Ihre Zähne und das Zahnfleisch lange gesund bleiben. Erfahren Sie jetzt, welche Vorteile dieses Konzept für Sie hat.

Was ist die professionelle Zahnreinigung?

Selbst mit täglichem gründlichen Zähneputzen werden oft nicht alle Bakterien im Mund beseitigt. Im Laufe der Zeit bilden sich dadurch Karies, Zahnstein, Verfärbungen oder gar Entzündungen. Um schwerwiegenden Erkrankungen wie beispielsweise Parodontitis vorzubeugen und Ihre Zähne von Ablagerungen und Verfärbungen zu befreien, gibt es die professionelle Zahnreinigung. Empfehlenswert ist es, wenn Sie diese ein- bis zweimal jährlich wahrnehmen.

Warum braucht es die Erweiterung der ganzheitlichen Zahnreinigung?

In den meisten Zahnarztpraxen kommen fluoridhaltige Produkte als Kariesprophylaxe zum Einsatz – obwohl die schädliche Wirkung von Fluorid in zahlreichen Studien belegt ist. Zudem erfolgt kaum eine Beratung über wichtige Nährstoffe für Ihre Zahngesundheit oder wie Sie Ihre Zähne und gleichzeitig Ihren ganzen Körper stärken können.

Aus diesen Gründen gibt es die ganzheitliche Zahnreinigung. Hierbei werden die bei der PZR fehlenden Puzzlesteine aufgegriffen. Die ganzheitliche Zahnmedizin hat den gesamten Körper im Blick und beachtet, welchen Einfluss einzelne Stoffe haben können. Die Erweiterung braucht es, damit Mikroplastik, Fluorid, Mineralöle und weitere Schadstoffe Ihren Körper nicht belasten. Gleichzeitig beinhaltet dieses Konzept die Pflege Ihres Zahnfleisches und kann deshalb das Risiko auf Zahnfleischrückgang, Entzündungen und weitere Problematiken minimieren. Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, ob es gesund sein kann, Produkte mit bedenklichen Inhaltsstoffen im empfindlichen Mundbereich anzuwenden.

Die Vorteile der ganzheitlichen Zahnreinigung

Wie auch bei der herkömmlichen professionellen Zahnreinigung profitieren Sie von einem verminderten Risiko, an Parodontitis, NICO oder Karies zu erkranken. Nach dem Meridian-System, das der TCM entspringt, können damit sogar weitere Erkrankungen im gesamten Körper vorgebeugt und bestehende aktivierte Störfelder gelindert werden. Mit den erweiterten Maßnahmen wird Ihre Zahn- und Mundgesundheit ganzheitlich verbessert. Das liegt an diesen Komponenten:

Diese Komponenten spielen in der ganzheitlichen Zahnmedizin eine wichtige Rolle

Neben der Reinigung der Zahnzwischenräume und Zahnoberfläche mit biologischen Produkten pflegen wir Ihr Zahnfleisch, beraten Sie über den Säure-Basen-Haushalt und über Mineral- und Nährstoffe, die für Ihre Zähne und den ganzen Körper essentiell sind. Darüber hinaus ist es unser Anliegen, Ihnen leicht anwendbare Tipps für die Zahn- und Mundpflege Zuhause mitzugeben.

Schadstoffe in Zahnpflegeprodukten schaden Ihrer Gesundheit

In herkömmlichen Produkten, die für die Reinigung der Zähne genutzt werden, finden sich etliche Schadstoffe wieder. Beispielsweise:

  • Fluorid – das auch als Rattengift und Pestizid Verwendung findet
  • Mineralöle – stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, und beeinflussen das Hormonsystem
  • Weichmacher – beeinflussen das Hormonsystem und können Unfruchtbarkeit auslösen

In unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin in Wachtberg meiden wir Produkte mit diesen oder anderen schädlichen, umstrittenen Inhaltsstoffen. Auch bei der professionellen, ganzheitlichen Zahnreinigung nutzen wir ausschließlich Produkte, die Ihrem Körper nicht schaden, sondern unterstützen.

Gesundes Zahnfleisch – gesunde Zähne

Das Zahnfleisch gibt Ihren Zähnen Halt. Deshalb ist es wichtig, dass es gesund, stark und frei von Entzündungen ist. Bei der herkömmlichen PZR wird die Pflege des Zahnfleisches häufig übergangen beziehungsweise nicht beachtet. Bei der ganzheitlichen PZR pflegen wir Ihr Zahnfleisch mit Aloe vera und Propolis. Beides hat entzündungshemmende Eigenschaften und können Infektionen mit Pilzen, Bakterien und weiteren Krankheitserregern vorbeugen. Durch die intensive Pflege wird die Durchblutung Ihres Zahnfleischs angeregt. Dadurch wird es stärker und widerstandsfähiger. Zahnfleischrückgang kann so aktiv vorgebeugt werden.

Wichtige Vitamine und Mineralstoffe für Ihre Zahn- und Mundgesundheit

Damit Ihr Körper gesund ist, benötigen Sie Nährstoffe, Mineralien und Vitamine. Lange Zeit ging man davon aus, dass der Zahnschmelz nicht wiederhergestellt werden kann, wenn er einmal beschädigt ist. Doch Sie können mit einer ausreichenden Mineralstoffzufuhr Ihren Zahnschmelz wieder stärken. Lesen Sie dazu das Interview mit Benjamin Weidig.

Doch der Zahnschmelz ist nicht alles. Ein großes Risiko für die Zahn- und Mundgesundheit: Übersäuerung. Durch die moderne Lebensweise, Metallimplantate, Alkohol und Rauchen wird der pH-Wert im Körper höher und damit sauerer. Neben gesundheitlichen Risiken wie Gelenkbeschwerden, chronische Entzündungen oder rheumatische Erkrankungen hat die Übersäuerung einen negativen Einfluss auf Ihre Zahn- und Mundgesundheit.

Mineralien wie Calcium wirken als Puffer und können den pH-Wert senken. Calcium findet sich vor allem in den Knochen und Zähnen. Nehmen Sie trotz Übersäuerung zu wenig von diesen puffernden Mineralien zu sich, werden sie aus Knochen und Zähnen abgebaut. Das führt dazu, dass Zähne und Knochen anfälliger werden, beispielsweise für Osteoporose. Zudem wird Ihr Zahnschmelz anfälliger für Karies und raut auf, wodurch Verfärbungen entstehen. Es kann auch sein, dass Stücke Ihrer Zähne beim Kauen von harten Lebensmitteln abbrechen oder Ihre Zähne stark temperaturempfindlich werden.

Gleichzeitig befinden sich weniger Mineralien im Speichel. Das führt dazu, dass der Zahnschmelz weniger remineralisiert wird. Auch können Säuren aus dem Essen weniger gut neutralisiert werden – was den Zahnschmelz noch mehr angreift.

Aus all diesen Gründen beraten wir Sie ausführlich dazu, auf welche Mineralien Sie achten sollten, um den pH-Wert Ihres Körpers in Balance zu halten, Ihren Zahnschmelz zu stärken und damit Karies und weiteren Erkrankungen vorzubeugen. Mit einem intakten Zahnschmelz wirken Ihre Zähne weißer, Verfärbungen haben kaum eine Chance, sich festzusetzen und Ihr Risiko auf Karies oder anderen Zahnerkrankungen sinkt.

Tiefe Reinigung Ihrer Zähne

Bei vielen Behandlungen greifen wir in unserer Praxis für ganzheitlichen Zahnheilkunde auf die schonende Desinfektion mit Ozon zurück. Auch bei der ganzheitlichen Zahnreinigung kommt es zum Einsatz. Mit Ozon werden Krankheitserreger auf Ihren Zähnen, dem Zahnfleisch und dem Zahnfleischübergang beseitigt  – ohne zu schaden. Dank dieser Desinfektion können Zahnfleischentzündungen und Karies noch effektiver vorgebeugt werden. Haben sich bei Ihnen bereits Zahnfleischtaschen gebildet, reinigen wir diesen Bereich mithilfe von Ozon. Dieser erreicht die schwer zugänglichen Stellen, sodass wir auch hier eine gründliche Reinigung gewährleisten können. Zahnfleischtaschen entstehen beispielsweise, wenn Zahnbeläge über Jahre nicht entfernt werden.

Wie Sie Ihre Zähne natürlich Zuhause reinigen und das Zahnfleisch pflegen können

Ein gesunder Mund erfordert mehr Pflege, als ein- bis zweimal jährlich zur professionellen Zahnreinigung zu kommen. Am besten ist es, wenn Sie sich der Zahnpflege täglich widmen. Dazu gehört neben dem Zähneputzen die Reinigung der Zahnzwischenräume, der Zungenreinigung sowie der Pflege Ihres Zahnfleischs und der Remineralisierung der Zähne.

Im Rahmen der ganzheitlichen professionellen Zahnreinigung zeigen wir Ihnen, wie Sie Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen richtig anwenden, Ihre Zunge gründlich reinigen und mit Mundspülungen Ihr Zahnfleisch pflegen können. Dazu erhalten Sie weiterführende Informationen, wie Sie trotz Metallimplantaten Ihren pH-Wert im Mund senken können und beraten Sie zu gesünderen Zahnersatz-Alternativen.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur professionellen, ganzheitlichen Zahnreinigung. Wir freuen uns auf Sie.

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

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Parodontitis in der Naturheilkunde – ganzheitliche Heilung https://zahnheilkunde-melzener.de/parodontitis-in-der-naturheilkunde/ https://zahnheilkunde-melzener.de/parodontitis-in-der-naturheilkunde/#comments Tue, 30 Mar 2021 16:00:51 +0000 https://zahnheilkunde-melzener.de/?p=101224

Während es im letzten Artikel zum Thema Parodontitis eher um klassische Behandlungsmethoden ging, erfahren Sie heute, wie mithilfe der Naturheilkunde die Parodontitis ganzheitlich geheilt werden kann.

Die Parodontose beginnt häufig unbemerkt mit einer Entzündung des Zahnfleischs und kann weitreichende Folgen haben: zum Beispiel, dass Ihre Zähne den Halt im Kiefer verlieren. Das frühzeitige Erkennen des Krankheitsbildes und die entsprechende Behandlung sind deshalb essenziell. Heutzutage gibt es völlig unbedenkliche Behandlungsmethoden, die sogar Ihre Zähne und das Zahnfleisch stärken.

Die Standardtherapie bei Parodontitis

Die Standardtherapie bei Parodontitis umfasst die folgenden 3 Behandlungsschritte:

  1. Die Basisbehandlung, bei der die Zähne und Zahntaschen gereinigt werden.
  2. Während der chirurgischen Behandlung wird der Kieferknochen aufgebaut und tiefe Zahnfleischtaschen werden behandelt.
  3. Die Nachsorge umfasst mehrere Kontrolluntersuchungen pro Jahr

Bei diesen Therapieansätze werden oftmals Medikamente, Hilfsstoffe oder andere Materialien verwendet, die sich schädlich auf Ihre Gesundheit auswirken können. Die ganzheitliche Zahnmedizin dagegen hat Ihre ganzheitliche körperliche Heilung im Blick und verzichtet deshalb bewusst auf die Anwendung derartiger Therapieansätze.

Parodontitis in der Naturheilkunde: die schonende Alternative

Die ganzheitliche Zahnmedizin kombiniert modernste Technologien mit jahrhundertealten Erkenntnissen. Wenn Sie an einer Parodontitis leiden, gibt es die folgenden ganzheitlichen Behandlungsansätze:

  1. Die Reinigung mit Ozon,
  2. die Unterstützung durch Choukroun A-PRF,
  3. die Anwendung von Aromatogramm,
  4. die Stärkung Ihres Immunsystems und
  5. dem Ölziehen.

Nähere Informationen zu unseren Therapieansätzen erläutern wir Ihnen auf unserer Seite zum Thema Ganzheitliche Parodontitis-Behandlung. Dort klären wir Sie ebenfalls über die möglichen Ursachen einer Parodontitis auf.

Mithilfe unserer 360-Grad Parodontitis-Behandlung wird die BASIS-Therapie durch naturheilkundliche Therapieansätze erweitert. Diese umfassen die folgenden Punkte:

  • Schonende und gründliche Reinigung mit Ozon,
  • gezielte Unterstützung für den Kieferknochen,
  • Verwendung von Aromatogrammen anstatt von Antibiogramm,
  • die Stärkung Ihres Immunsystems und
  • die Anwendung von Ölziehen bei Parodontitis.

Wenn Sie mehr über unsere Therapieverfahren und die für Sie passenden Methode erfahren möchten, schauen Sie gerne auf unserer Seite zum Thema Parodontologie vorbei.

Nachsorge der Parodontitis in der ganzheitlichen Zahnmedizin

Um Ihrer Parodontitis nachhaltig vorzubeugen, liegt unser Augenmerk auf einer adäquaten Nachbehandlung. Diese umfasst eine regelmäßige, professionelle Zahnreinigung, bei der schädliche Krankheitserreger beseitigt werden.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin, um Ihre Parodontitis wirksam und nachhaltig zu behandeln. Wir freuen uns auf Sie!

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

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Hypomineralisation natürlich behandeln https://zahnheilkunde-melzener.de/hypomineralisation/ https://zahnheilkunde-melzener.de/hypomineralisation/#respond Wed, 10 Mar 2021 17:00:51 +0000 https://zahnheilkunde-melzener.de/?p=101215

Viele Eltern sind ratlos und teilweise überfordert, wenn Kinderzähne trotz sorgfältiger Pflege vergilben, schmerzen oder gar bröckeln. Es liegt nicht an der mangelnden Pflege – es steckt eine Erkrankung dahinter. Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (umgangssprachlich auch Kreidezähne) sorgt dafür, dass der Zahnschmelz seine normale Schutzfunktion nicht mehr erfüllen kann. Wie es dazu kommt und vor allem, was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

Was ist die Hypomineralisation oder Molaren-Inzisiven-Hypomolarisation?

Es ist ein Defekt des Zahnschmelzes, der bei den bleibenden Backen- oder Schneidezähnen bei Kindern auftritt. Betroffene Zähne verfärben sich gelblich bis bräunlich und sind äußerst schmerzempfindlich. Der Zahnschmelz ist etwa 90 % dünner als an gesunden Zähnen. Die Erkrankung wurde 1987 erstmals beschrieben. Therapien gib es seit weniger als 10 Jahren.

Wie entsteht die Hypomineralisation?

Die genauen Ursachen, die für die Entstehung der Kreidezähne verantwortlich sind, konnten noch nicht abschließend definiert werden. Eine schwedische Arbeitsgruppe beschrieb sie zuerst 1987 als eigenständiges Krankheitsbild. Doch Funde aus dem 17-18. Jahrhundert deuten darauf hin, dass dieses Krankheitsbild schon lange existiert. 2003 wurden die Kriterien festgelegt, wann es sich um die MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation) handelt. Dementsprechend steckt die Festlegung der auslösenden Faktoren bis jetzt noch in den Kinderschuhen.

Im Verdacht stehen:

  • Medikamenteneinnahme
  • Atemwegserkrankungen
  • Störungen im Mineralhaushalt sowie Vitamin-D-Mangel
  • Bisphenol A (BPA)
  • Chronische Nierenerkrankungen

Dazu kommt, dass es geografische Häufungen gibt, die noch nicht abschließend geklärt wurden. In manchen Studien wurde auch eine zu hohe Konzentration an Fluorid bei den Kindern festgestellt, die an Kreidezähnen leiden. Säuglinge, die gestillt werden, haben ein geringeres Risiko, später Kreidezähne zu entwickeln als Säuglinge, die über ein Fläschchen gefüttert werden.

Werden in den letzten Schwangerschaftsmonaten Medikamente, insbesondere Antibiotika, eingenommen, erhöht sich das MIH-Risiko.

Wie weit ist die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation verbreitet?

Obwohl die Forschung noch in den Kinderschuhen steckt, sind die Zahlen der betroffenen Kinder erschreckend – mehr als 10 % leiden an der schmerzhaften Erkrankung. Laut einer Studie der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) litten 2018 über 28 % der 12-Jährigen an mindestens einem von MIH betroffenen Zahn.

Eine Studie einer Greifswalder Arbeitsgruppe fand heraus, dass es regionale Unterschiede gibt. Kinder in Düsseldorf weisen häufiger Kreidezähne auf als Kinder in Heidelberg oder Greifswald. Gleichzeitig konnte in Gegenden mit einem hohen Spiegel an Fluorid im Trinkwasser beobachtet werden, dass die Kinder einen schwereren Verlauf der MIH haben.

Folgen der Kreidezähne

Verfärbte Backen- oder Schneidezähne können ästhetisch sehr belasten. Betroffene Kinder schämen sich, zu lächeln oder gar zu reden. Doch die MIH hat noch weitere Folgen: Da die Zähne extrem schmerzempfindlich sind, wird die tägliche Zahnpflege zur Qual. Die Kinder wehren sich, die Zähne zu putzen oder gar den Mund auszuspülen. Dadurch leiden alle Zähne und werden für Karies und andere Probleme anfälliger.

Hypomineralisation behandeln

Die ersten Therapieansätze wurden vor etwa 10 Jahren festgelegt. Zahnärzte empfehlen Zahnpasta mit mindestens 1.000 ppm Fluorid, eine spezielle Zahnputz-Technik und einmal wöchentlich ein Fluoridgel, das auf eine Schiene aufgetragen oder alternativ gründlich eingebürstet wird. Zudem wird der tägliche Konsum von Speisen empfohlen, die mit fluoridiertem Speisesalz zubereitet wurden.

In den Zahnarztpraxen werden die betroffenen Zähne mit Füllungen aufgebaut oder der Zahnschmelz versiegelt. Bei einem härteren Befall greifen viele zu einer konfektionierten Stahlkrone.

In Skandinavien werden teilweise Backenzähne kieferorthopädisch eingestellt, wenn diese erhaltungswürdig sind. In Deutschland wird dieses Verfahren allerdings noch sehr selten eingesetzt.

In unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin in Wachtberg verzichten wir aus gesundheitlichen Gründen auf den Einsatz von Fluorid. Wir beraten Sie und Ihr Kind gerne über die Möglichkeiten der Remineralisierung der Zähne.

Falls nötig, setzen wir auf Füllungen aus hochwertiger Keramik, die sich der Zahnfarbe ideal anpassen. Sollten Kronen oder Brücken nötig werden, verwenden wir auch hier stabile Vollkeramiklösungen. Damit sorgen wir dafür, dass Ihr Kind durch schädliche Füllstoffe oder Fluorid zusätzlich belastet wird. Wir setzen ausschließlich auf gut verträgliche Materialien – für die Gesundheit Ihrer ganzen Familie.

Kreidezähne vorbeugen

Die Schulmedizin geht davon aus, dass einmal verlorener Zahnschmelz immer verloren wäre. Wie im letzten Blog-Interview mit Benjamin Weidig angesprochen, besteht jedoch die Chance, Zahnschmelz zurückzuholen.

Da es sich bei den Kreidezähnen um eine Hypomineralisation handelt, könnte der Zahnschmelz durch eine entsprechende Mineralisation wiederkommen. Eine entscheidende Rolle hat hierbei das Vitamin D. Es ist maßgeblich beim Aufbau von Hartgewebe  beteiligt. In einer Studie kam heraus, dass ein höherer Vitamin-D-Spiegel mit einem verringerten Risiko auf MIH einhergeht. Zudem kann es dabei unterstützen, den zurückbleibenden Zahnschmelz zu mineralisieren und damit zu stärken. Bei den betroffenen Kindern wurde zudem ein niedriger Calciumspiegel im Blut nachgewiesen. Auch könnte die Zufuhr an ausreichend Calcium eine mögliche präventive Maßnahme darstellen.

Werdenden Müttern empfehlen wir, bereits in der Schwangerschaft für die gesunden Zähne Ihrer Kleinen vorzusorgen: Folsäure, Eisen, Vitamine sowie der Verzicht auf Zigaretten senken das Risiko auf Kreidezähne.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin. Wir sind mit der Behandlung von Kindern mit schmerzhaften Kreidezähnen vertraut und beraten Sie, wie Sie den Zahnschmelz nachhaltig und auf natürliche Weise stärken.

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

Quellen

J Kühnisch 1, E Thiering 2, J Kratzsch 3, R Heinrich-Weltzien 4, R Hickel 5, J Heinrich 6, GINIplus study group; LISAplus study group (2015): Elevated serum 25(OH)-vitamin D levels are negatively correlated with molar-incisor hypomineralization. In: J Dent Res. 2015 Feb;94(2):381-7. doi: 10.1177/0022034514561657. Epub 2014 Dec 10

Dae-Woo Lee 1, Young-Jae Kim 2, Seong Oh Kim 3, Sung Chul Choi 4, Jongbin Kim 5, Ju Hyun Lee 6, Hyun Jung Kim 7, Jonghyun Shin 8, Nan-Young Lee 9, Seon-Mi Kim 10, Jiyoung Ra 11, Jihun Kim 12, Yeon-Mi Yang 13 (2020): Factors Associated with Molar-Incisor Hypomineralization: A Population-Based Case-Control Study. In: Pediatr Dent. 2020 Mar 15;42(2):134-140.

Xueming Zhang, Preston Beck, Firoz Rahemtulla, Huw F Thomas (2009): Regulation of enamel and dentin mineralization by vitamin D receptor. In: Front Oral Biol. 2009;13:102-109. doi: 10.1159/000242400. Epub 2009 Sep 21.

Wieland Elger 1 2, Christina Illge 1, Wieland Kiess 2 3, Antje Körner 2 3, Jürgen Kratzsch 4, Annett Schrock 1, Christian Hirsch 1 2 (2020): Relationship between deciduous molar hypomineralisation and parameters of bone metabolism in preschool children. In: Int Dent J. 2020 Aug;70(4):303-307. doi: 10.1111/idj.12550. Epub 2020 Feb 11.

Igor Cartaxo Fernandes 1, Franklin Delano Soares Forte 1, Fábio Correia Sampaio 1 (2020): Molar-incisor hypomineralization (MIH), dental fluorosis, and caries in rural areas with different fluoride levels in the drinking water. In: Int J Paediatr Dent. 2020 Sep 23. doi: 10.1111/ipd.12728. Online ahead of print.

Cholmakow-Bodechtel, Constanze; Füßl-Grünig, Elisabeth; Geyer, Siegfried; Hertrampf, Katrin; Hoffmann, Thomas; Holtfreter, Birte; Jordan, A. Rainer; Kocher, Thomas; Micheelis, Wolfgang; Nitschke, Ina; Noffz, Sarah; Scharf, Linda; Schiffner, Ulrich; Schützhold, Svenja; Stark, Helmut; Zimmer, Stefan (2018): Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V).

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Interview mit Benjamin Weidig – Zähne ganzheitlich stärken https://zahnheilkunde-melzener.de/interview-mit-benjamin-weidig-zaehne-ganzheitlich-staerken/ https://zahnheilkunde-melzener.de/interview-mit-benjamin-weidig-zaehne-ganzheitlich-staerken/#comments Wed, 20 Jan 2021 17:00:51 +0000 https://zahnheilkunde-melzener.de/?p=101210

Gibt es natürliche Wege, die Zahngesundheit zu fördern? Diese Frage und weitere beantwortet Gesundheits-Experte Benjamin Weidig jetzt im Interview.

Frage: Zahnfleischprobleme wie Karies, Zahnfleischentzündungen und -blutungen und Co. breiten sich immer mehr aus. Woran liegt das?

Antwort: Zunächst einmal ist es doch interessant, zu beobachten, wie Zahnerkrankungen jeglicher Art weiter ansteigen und besonders Kinder viel häufiger von Problemen betroffen sind als noch vor wenigen Jahrzehnten – und das, wo unsere Medizin doch angeblich so fortschrittlich ist. Eine Weisheit der Dakota-Indianer lautete „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.“ Die Zahnmedizin bleibt in vielen Bereichen jedoch stehen, möchte sich jedoch auch nicht eingestehen, keine wirklichen Lösungen präsentieren zu können. Primäre Ursachen wie Nährstoffmängel durch degenerierte Nahrung werden erst gar nicht in Betracht gezogen und stellen noch immer einen blinden Fleck da, den nur sehr wenige ganzheitlich denkende Zahnärzte beachten.

Frage: Was gehört zu einer exzellenten Zahnpflege dazu? Welche Utensilien und Produkte sind unverzichtbar?

Antwort: Es wird sich für viele Menschen paradox anhören, aber tatsächlich halte ich den Nutzen von äußerer Zahnpflege, wenn es um die Heilung von Zahnerkrankungen geht, für stark überschätzt. Denn die Symptome der Zähne bilden meiner Erfahrung nach lediglich das Abbild eines innerlich aus den Fugen geratenen Körpers ab. Demnach gilt es auch, primär hier anzusetzen, sofern man ursachenorientiert und nicht symptomunterdrückend arbeiten möchte. Durch die ganzheitliche Heilung der verschiedenen Körperorgane geschieht eine Mineralisierung der Zähne wie von selbst als „Nebeneffekt“.

Dies bedeutet natürlich nicht, Zahnpflege sei per se als unnötig oder gar schädlich zu bewerten. Zahncremes auf natürlicher Basis, z. B. mit Aktivkohle und ayurvedischen Kräutern, oder auch der Zuckeraustauschstoff Xylit können die Mundflora prima unterstützen. Auch ein Zungenschaber wirkt oft Wunder, da sich auf der Zunge in der Regel mehr Bakterien als auf den Zähnen tummeln.

Frage: Es heißt, dass sich Zahnschmelz nicht regeneriert – einmal weg, für immer weg. Wie stehst du dazu?

Antwort: Ich weiß, dass meine Ansicht zu diesem Thema sehr „kontrovers“ ist, doch sie basiert schlicht auf meinem Forschergrundsatz: Praxis schlägt Theorie. Wir finden in der Welt der Wissenschaft (oder Pseudowissenschaft) tausende Theorien, die sich alle wunderbar kompliziert und intelligent anhören. Doch sehr viele von ihnen, lassen sich in der Praxis nicht belegen. Umgekehrt gibt es Theorien, die nach der gängigen Lehrmeinung falsch sind, die Realität uns dann aber eines Besseren belehrt.

Worauf ich hinaus möchte: Mein Zahnschmelz sowie der Zahnschmelz dutzender meiner Leser/innen konnte sich durch eine strukturierte Vitalstoffkur vollständig wiederaufbauen. Das ist ein Fakt. Die Praxis hat mir also gezeigt, dass die gängige Lehrmeinung nicht der Wahrheit entspricht – auch, wenn dies viele Schulmediziner nicht wahrhaben möchten. Zudem gibt es absolut keinen logischen Grund, wieso unser gesamter Körper sich zu regenerieren vermag, und nur der Zahnschmelz dies nicht könne. Den meisten Menschen fehlt einfach das essenzielle Wissen. 

Frage: Was denkst du: Warum hält sich dieses Gerücht so hartnäckig, dass Zahnschmelz nicht remineralisierbar ist?

Antwort: Weil es in der Praxis bisher kaum Erfolge gibt und die Menschen es daher nicht im echten Leben sehen können. Das Problem ist jedoch, dass die Erfolge nicht ausbleiben, weil sie prinzipiell nicht möglich wären, sondern weil immer wieder die gleichen falschen Behandlungen angewandt werden und das führt zur immergleichen Wiederholung des Resultats.

Wir machen also immer das Gleiche, erwarten anschließend aber ein anderes Ergebnis – das ist nüchtern betrachtet absurd. Wer in seiner schriftlichen Führerscheinprüfung jedes Mal aufs Neue die falschen Antworten ankreuzt, wird niemals seinen Führerschein bestehen, selbst wenn er sich 50-mal hintereinander für die Prüfung anmeldet. Das bedeutet aber nicht, man könne die Prüfung nicht bestehen, man muss nur die richtigen Kreuze setzen.

Im schulmedizinischen Konzept der Zahnerkrankungen besitzt die orthomolekulare Medizin – also der gezielte Einsatz hochdosierter Nährstoffe – nahezu keine Relevanz. Da diese jedoch den absoluten Schlüssel zur natürlichen Heilung von Karies, Zahnschmelzdefekten oder Parodontose darstellt, werden von 1000 Patienten auch weiterhin 1000 erfolglos bleiben, solange diese Basissäule der Gesundheit Berücksichtigung erfährt. Zahnheilung geschieht primär von innen durch eine Mineralisierung des gesamten Körpers. Findet dies nicht statt, entsteht auch kein Zahnschmelz.

Frage: Was sind die häufigsten Gründe für beschädigten Zahnschmelz?

Antwort: Nach der gängigen Theorie verstoffwechseln Kariesbakterien im Mundraum Kohlenhydrate und erzeugen dabei als Stoffwechselabfallprodukte Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Ich halte diese Theorie nicht für falsch, aber unvollständig. Denn zum einen lässt sich die Mundflora durch gezielte Maßnahmen stark beeinflussen, sodass der Verzehr von Kohlenhydraten nicht automatisch zu Zahnproblemen führt. Zum anderen lässt sich die „Abwehrkraft“ unseres Zahnschmelzes um Welten erhöhen, wenn die richtigen Mineralien zugeführt werden.

Und nein, das ist nicht (nur) Calcium und Magnesium, sondern auch „vergessene“ Nährstoffe wie Vitamin D, K2, Bor oder Silizium in einer therapeutisch sinnvollen Dosis. Ein perfekt mineralisierter Zahnschmelz zählt sogar zu den härtesten Materialien unseres Körpers. Ist er von innen stark, so lösen selbst pure Zitronen nicht sofort Zahnprobleme aus. Zudem werden Mikroschäden zwischen den Mahlzeiten schnell repariert, sofern der Speichel die relevanten Nährstoffe besitzt. 

Frage: Hat der Aufbau der Zahngesundheit noch andere positive Effekte auf die Gesundheit?

Antwort: Selbstverständlich, das funktioniert gar nicht anders, wenn wir ganzheitlich agieren. Genau das ist übrigens auch mein größter Kritikpunkt an der heutigen Medizin. Sie kompliziert Gesundheit unnötig, indem sie hunderte Krankheitsbilder definiert, die zu großen Teilen aber die gleichen Grundursachen besitzen – lediglich die Symptome zeigen sich in individueller Kombination. Wenn wir unsere Zahngesundheit nach meinem Konzept optimieren, so führen wir dem Organismus eine große Reihe essenzieller Nährstoffe zu, die natürlich nicht nur in den Zähnen, sondern auch in den übrigen Knochen eingebaut werden, wodurch insbesondere Erkrankungen des Bewegungsapparates gelindert oder vorgebeugt werden können.

Natürlich sind viele der Vitalstoffe auch für die restlichen Organe wie Gehirn, Herz oder Leber von Bedeutung, wodurch die positiven Gesundheitseffekte breit gefächert sind. Häufige Feedbacks einer guten Mineralisierung sind eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit, geringere Infektanfälligkeit, bessere Grundstimmung und mehr Energie im Alltag oder beim Sport.

Frage: Wie können Eltern die Zahngesundheit ihrer Kinder fördern?

Antwort: Meiner Erfahrung nach reagieren Kinder auf die Maßnahmen schneller als Erwachsene, da ihr Körper noch weniger chronisch vergiftet ist. Die Zahngesundheit des Kindes beginnt eigentlich bereits in der Schwangerschaft, denn die Mineralisierung der Mutter legt hier den entscheidenden Grundstein. Im ersten Jahr nach der Geburt gibt es für ein Kind natürlich keine bessere Aufbaunahrung als die Milch einer mineralisierten Mutter.

Für ältere Kinder gelten keine besonderen Regeln im Vergleich zu Erwachsenen – auch sie benötigen primär eine vitalstoffreiche, biologische Ernährung sowie eine Reduzierung von Industrienahrung. Häufig fehlt es Kindern an den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K2 oder den essenziellen Fettsäuren (insbesondere Omega 3), die allesamt eine enorme Wichtigkeit für die Entwicklung der Zahngesundheit sowie des Zahnfleisches haben, da viele Menschen der Propaganda des schädlichen Fettes verfallen sind.

Frage: Du hast einen umfangreichen Praxis-Leitfaden zur Zahngesundheit geschrieben. Bitte stell ihn uns vor und was dich dazu inspiriert hat, ihn zu veröffentlichen.

Antwort: Im Rahmen meiner Forschungsarbeit gelang es mir vor einiger Zeit, durch Selbstversuche meinen eigenen Zahnschmelz wiederaufzubauen, Parodontose umzukehren und kleine Karieslöcher zu verschließen. Im ersten Moment war ich genauso überrascht, da ich dies alles selbst nicht für möglich gehalten hätte. Aber wie bereits erwähnt: Praxis schlägt Theorie. Es gab zwar bereits ein paar wenige Werke zur ganzheitlichen Heilung der Zahngesundheit, z.B. die Forschungsarbeiten von Weston Price oder das davon inspirierte Buch „Karies heilen“ von Ramiel Nagel. Doch ich bemerkte, dass ich ein paar weitere Schlüsselfaktoren entdeckte, die noch nicht komprimiert als ganzheitliches Werk zusammengetragen wurden, welche den Heilungserfolg jedoch nochmals erhöhen und beschleunigen.

Außerdem bekam ich durch Befragungen meiner Leser/innen immer wieder mit, wie hoch der Prozentsatz an Menschen ist, die an Zahnerkrankungen leiden, selbst wenn sie bereits überdurchschnittlich viel für ihre Gesundheit tun. Das ist frustrierend und oft auch eine emotionale Belastung, weswegen ich mich neben der wirtschaftlichen Komponente auch ethisch in der Pflicht fühlte, diese Erkenntnisse einer breiteren Masse zugänglich zu machen.

Mein Werk „Zähne & Knochen natürlich heilen – Der Remineralisierungscode“ ist kein eBook im klassischen Sinne. Vielmehr handelt es sich um einen detaillierten Praxisleitfaden. Der Fokus liegt hierbei auf ganzheitlichen Maßnahmen, welche gezielt den Prozess der Remineralisierung fördern und infolgedessen den Zustand aller Organe – und ganz besonders der Zähne und Knochen – in die Selbstheilung befördern. Der Leitfaden fußt auf den drei Hauptsäulen „Äußere Zahnpflege“, „Ernährung“ und „der Mineralisierungscode“.

Sie sind neugierig geworden? Hier können Sie mehr über den Remineralisierungscode erfahren.

(unbezahlte Werbung)

Über Benjamin Weidig – Holistischer Ernährungsberater und Spezialist im Bereich Naturheilkunde

 Benjamin Weidig ist der lebende Beweis dafür, dass die Gesundheit eines jeden Menschen kein unbeeinflussbares Schicksal darstellt, sondern maßgeblich von dessen eigenen Entscheidungen beeinflusst wird. Bis zum 21. Lebensjahr litt er unter diversen Symptomen wie chronischer Bronchitis, entzündliche Akne sowie starke Depressionen bis hin zu Panikattacken.

Nachdem die gängigen Medikamente und Therapiemöglichkeiten der Schulmedizin niemals für dauerhafte Lösungen sorgten, entschloss sich Benjamin Weidig am Tiefpunkt seiner gesundheitlichen Situation schlagartig den damaligen Zustand zu ändern und die Verantwortung für seine Krankheiten zu übernehmen.

Auf seinem Portal Holistisch Gesund (holistischgesund.com) vermittelt er seitdem regelmäßig persönliche Erfahrungsberichte und Forschungsergebnisse bezüglich seines naturheilkundlichen Heilungsweges.

Benjamin Weidig versteht sich in erster Linie nicht als Berater oder Influencer, sondern als Nonkonformist und Freidenker, der die festgefahrenen Glaubenssätze seiner Leser und Zuschauer durchbrechen und ihre Denkmuster wieder neu strukturieren möchte, um somit selbstständiges Denken und Handeln zu fördern.

Sein oberstes Gebot: Dogmenfreiheit!

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

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Zahnsanierung – Gründe, Ablauf & Möglichkeiten https://zahnheilkunde-melzener.de/zahnsanierung/ https://zahnheilkunde-melzener.de/zahnsanierung/#respond Wed, 06 Jan 2021 17:00:51 +0000 https://zahnheilkunde-melzener.de/?p=101211

Stehen Sie aktuell vor der Entscheidung, eine Zahnsanierung durchführen zu lassen oder möchten Sie sich generell darüber informieren? In diesem Artikel erhalten Sie alle Informationen, warum eine Sanierung notwendig ist, welche Möglichkeiten Ihnen dazu offenstehen und wie sie abläuft.

Warum wird eine Sanierung der Zähne nötig?

Die Zähne stehen in einem engen Zusammenhang mit der Gesundheit. Eine Entzündung wirkt sich aufgrund der Meridiane und auch aufgrund der Vielzahl an Blutgefäßen sowie der Nähe zum Gehirn schnell auf den ganzen Körper aus. Nicht zuletzt deshalb ist es wichtig, auf eine gute Zahn- und Mundgesundheit zu achten.

Zucker- und säurehaltige Ernährung, mangelnde Zahnpflege oder genetische Vorbelastung können dazu führen, dass verstärkt Karies entsteht, Wurzelentzündungen auftreten oder der Zahnschmelz schwindet.

Ist durch diese Ursachen mehr als die Hälfte aller Zähne in einem schlechten Zustand oder musste schon gezogen (extrahiert) werden, wird die vollständige Sanierung notwendig.

Eine Sanierung ist die Entfernung der Zähne, die nicht mehr erhaltungswürdig sind, sowie die Versorgung mit Zahnersatz, damit Sie wieder gut essen und auch wieder strahlend lächeln können.

Grundsätzlich gibt es 3 Gründe, warum eine komplette Zahnsanierung in Frage kommen kann:

  • Zahnloser Kiefer mit gegebenenfalls Wurzelresten im Kiefer
  • Erkrankungen der Mundhöhle, Wurzelbetterkrankungen & lockere Zähne
  • Viele Zähne, die mit Karies befallen sind

Welche Möglichkeiten des Zahnersatzes bei einer Sanierung gibt es?

Bevor wir zum Ablauf der Zahnsanierung kommen, möchte ich Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen.

Welche Option am besten für Sie geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese werden wir beim Untersuchungstermin in unserer Praxis in Wachtberg detailliert besprechen.

Grundsätzlich gibt es diese Möglichkeiten:

Die Vollprothesen sind zwar sehr bekannt, jedoch längst nicht mehr die beste Option, wenn kein Zahn mehr vorhanden oder erhaltungswürdig ist.

Bei größeren Lücken zwischen den Restzähnen wählen Zahnärzte häufig die Versorgung mit einer Teilprothese – doch mehrere Zahnimplantate sind auch möglich und stellt die heute modernere Versorgung dar.

Fehlen nur wenige Zähne, kann diese Lücke mit einer Brücke gefüllt werden und bei einzelnen Zahnlücken stellen Implantate eine gute Option dar.

Einzelne Zahnimplantate eignen sich auch dafür, um Zahnprothesen besseren Halt zu geben.

Veneers eignen sich für Zähne, die oberflächliche Defekte haben. Es sind dünne Schalen aus Keramik, die auf die Zähne aufgeklebt werden.

Kronen wenden wir vorwiegend bei Zähnen an, die zu einem Großteil aus Füllmaterial besteht, um Ihre Kaukraft und die Stabilität zu erhöhen.

Bei all diesen Möglichkeiten achten wir akribisch darauf, ausschließlich biokompatible Vollkeramik zu verwenden, die sich nicht negativ auf Ihren Körper auswirkt. Welche Nachteile Metalle im Mund haben, können Sie gerne im hinterlegten Link nachlesen.

Viele Zahnarztpraxen bieten zudem Wurzelbehandlungen an. Darauf verzichten wir in unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin. Dieses Verfahren zieht sehr häufig einen langen Rattenschwanz an Beschwerden nach sich. Erfahren Sie mehr darüber, in unserem Artikel über Wurzelbehandlungen.

Im Rahmen der Störfeldsanierung  ziehen wir erkrankte Zähne. Die Störfelder werden beispielsweise durch Entzündungen aktiviert und können Beschwerden an verschiedenen Organen oder Körperteilen verursachen. Das liegt daran, dass jeder Zahn nach der Philosophie der Traditionellen Chinesischen Medizin eine direkte Verbindung zu Organen und Körperteilen hat. Ist ein Zahn erkrankt, kann er durch diese Verbindung Beschwerden an der zugehörigen Körperstelle verursachen. Da kaum jemand nach diesem Wissen behandelt, bleiben das häufig unbemerkt und wird nicht optimal behandelt.

Die Extraktion ist nötig, um die Basis für den folgenden Zahnersatz zu schaffen und diese Störfelder zu deaktivieren.

Der Ablauf der Zahnsanierung

Der erste Schritt ist die Untersuchung und Analyse. Bei dieser Gesundheitssprechstunde in unserer Praxis wird analysiert, welche Zähne gesund sind, welche eine zahnerhaltende Behandlung benötigen und welche gezogen werden sollten.

Nach dieser Bestandsaufnahme besprechen wir, welche Optionen für Sie am besten geeignet sind.

Wenn eine Prothese nötig wird, stehen Ihnen 4 Arten zur Auswahl:

  • Klammer-Prothesen
  • Teleskop-Prothesen
  • Geschiebe-Prothesen
  • Vollprothese

Aufgrund des besten Haltes wählen viele unserer Patienten eine Teleskopprothese. Diese ist die modernste und für Sie körperverträglichste Methode, die den besten Halt und Biss mit sich bringen.

Cerec®-Füllungen  können wir bei diesem Termin bereits einsetzen und lockere Zähne ziehen. Zur gänzlichen Zahnsanierung vereinbaren Sie einen zusätzlichen Termin.

Da es mitunter eine längere Behandlung werden kann, bieten wir Ihnen optional eine Vollnarkose an, um sie so angenehm wie möglich zu gestalten.

Gegebenenfalls werden mehrere Termine nötig, um den gesamten Kiefer zu sanieren.

Kosten einer Zahnsanierung

Wie viel eine komplette Zahnsanierung kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem die Art und Umfang des Zahnersatzes ist dabei zentral. Ob diese Kosten von den Krankenkassen übernommen werden – ganz oder teilweise – besprechen wir im ersten Termin. Denn auch das kann von Umfang und gewählten Optionen variieren.

Gerne beraten wir Sie ausführlich, welche Zuschüsse Sie von Ihrer Krankenkasse erwarten können und gegebenenfalls über weitere Finanzierungsmöglichkeiten.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin zur ersten Analyse in unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin. Wir freuen uns auf Sie!

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

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Bleaching oder Zähne natürlich aufhellen? Was ist gesünder & bringt weißere Ergebnisse? https://zahnheilkunde-melzener.de/bleaching/ https://zahnheilkunde-melzener.de/bleaching/#respond Wed, 23 Dec 2020 17:00:51 +0000 https://zahnheilkunde-melzener.de/?p=101212 Ein strahlend weißes Lächeln ist ein Zeichen für Sympathie und Gesundheit. Doch Lebensmittel, Lebensgewohnheiten und Erkrankungen verhindern das Zahnpastalächeln und verfärben die Zähne. Um das zu ändern, greifen viele zum Bleaching. Doch schadet das den Zähnen und wie können Zähne natürlich aufgehellt werden? Das beleuchten wir in den folgenden Absätzen.

Was beeinflusst die Zahnfarbe?

Die Farbe Ihrer Zähne ist nahezu so individuell wie Ihr Fingerabdruck. Verantwortlich dafür sind die harten Substanzen des Zahnes – der Zahnschmelz sowie das Dentin. Diese haben unterschiedliche Farben, die durch das Licht Ihre individuelle Farbe ergeben.

Das Dentin ist das Zahnbein und ist in der Regel gelblich, während der Zahnschmelz hellgelblich bis blaustichig Weiß sein kann.

Was verfärbt die Zähne?

Die gesunde, natürliche Zahnfarbe liegt im Spektrum von leicht gelblichem bis leicht gräulichem Weiß. Doch durch den Lebensstil und Erkrankungen kann sich diese Farbe ändern und für die betroffenen Personen unattraktiver werden. Diese Lebensmittel und Getränke führen zu unschönen Verfärbungen:

  • Rotwein
  • Rote Beete
  • Traubensaft
  • Schwarzer Tee
  • Kaffee
  • Rotbuschtee
  • Curry
  • Beeren
  • Safran

Zusätzlich werden Ihre Zähne durch das Rauchen von Tabak gelblicher.

Medikamente wie Tetrazykline (bestimmte Antibiotika) können die Zähne bräunlich-gelblich verfärben. Mundspüllösungen wie Chlorhexidin können vor allem Kunststofffüllungen verfärben.

Bleaching für strahlend weiße Zähne

Die einfachste Möglichkeit, Verfärbungen zu entfernen und gleichzeitig das Dentin und den Zahnschmelz aufzuhellen, ist das Bleaching. Verwendet wird meist Karbamidperoxid – eine Mischung aus dem geschmacks- und farblosen Gel Karbamid und Wasserstoffperoxid, das bei Blondierungen auch verwendet wird.

Zur Aufhellung der Zähne gibt es mehrere Optionen:

In-Office-Bleaching

Hierunter fallen Zahnaufhellungen in der Zahnarztpraxis. Der Ablauf ist, dass Ihr Zahnarzt das hochkonzentrierte Geld auf Ihre Zähne aufträgt und mit einer speziellen Lampe aufwärmt. Dieses Aufwärmen aktiviert die Wirkstoffe in höherem Maße, sodass der Bleaching-Effekt erhöht wird. Da diese Methode das Zahnfleisch angreifen kann, wird Ihr Zahnfleisch zuvor abgedeckt und geschützt.

Der klare Vorteil dieser Methode ist, dass die Aufhellung gegenüber anderen Methoden stärker ausfällt und das Ergebnis für bis zu 5 Jahre sichtbar ist.

Home-Bleaching

Bei dieser Methode erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt spezielle Schienen, die Sie selbst mit Karbamidperoxid füllen. Die mit dem Gel gefüllten Schienen tragen Sie entweder 2 Stunden pro Tag oder über Nacht. Da die Wirkung schwächer als beim In-Office-Bleaching ist, zeigen sich die endgültigen Ergebnisse nach etwa zwei Wochen.

Walking-Bleaching

Wurzelbehandelte Zähne erkennt man beim Lächeln sofort: Sie sind dunkel verfärbt. Um die Farbe wieder an Ihre restlichen Zähne anzupassen, kann das Walking-Bleaching angewendet werden. Ihr Zahnarzt öffnet den Zahn, trägt ein Bleichmittel auf und verschließt ihn anschließend wieder. Dieses Prozedere wird wöchentlich wiederholt, bis Sie mit der Farbe vollkommen zufrieden sind.

Do-it-yourself-Bleaching

Bei den vorherigen Bleachings ist ein Besuch bei Ihrem Zahnarzt nötig. Es gibt jedoch Methoden, die Sie Zuhause auf eigene Faust durchführen können.

Dazu gibt es Whitening Kits mit Bleaching-Streifen, Bleaching-Stiften, Zahncremes zur Zahnaufhellung oder Sets für Phone-Bleachings.

Die Wirksamkeit ist sehr schwankend. Bei den meisten Produkten ist eine langfristige Anwendung erforderlich. Dies ist gleichzeitig auch ein Problem:

Wie schädlich sind Bleachings?

Die Methoden zur Zahnaufhellung dringen in den Zahnschmelz ein und entfärben die hartnäckigen Rückstände von Rotwein, Tabak und Co. Dies kann den Schmelz jedoch schädigen.

Er gilt als widerstandsfähigste Substanz im menschlichen Körper. Widerstandsfähig – jedoch nicht unkaputtbar.

Der Zahnschmelz ist bei vielen bereits durch die Lebensweise oder genetische Veranlagung aufgeweicht. Die verwendeten Mittel können ihn noch mehr aufweichen. Die Folgen davon sind beispielsweise temperaturempfindliche Zähne, Zahnschmerzen und auch, dass die Zahnfarbe schnell wieder gelblicher wirkt. Das liegt daran, dass Farbstoffe durch die Lücken im Zahnschmelz besser haften.

Wie Sie sehen, ist es wichtig, dass Sie vor allen Maßnahmen Ihren Zahnschmelz von Ihren Zahnarzt kontrollieren lassen. Sie können auch vor den Maßnahmen zuerst Ihren Zahnschmelz stärken, um mögliche Risiken zu senken.

Allein durch einen intakten Zahnschmelz lässt sich die Zahnfarbe schon um wenige Nuancen aufhellen.

Achten Sie vor allem bei Bleachings Zuhause darauf, Ihr Zahnfleisch, die Lippen und die Mundschleimhaut zu schützen.

Kosten der Zahnaufhellung

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten eines Bleachings nicht, da sie ausschließlich ästhetischen Verbesserungen dient. Über die Kosten werden Sie vor der Behandlung von Ihrem Zahnarzt informiert.

Können Zähne auf natürlichem Weg aufgehellt werden?

Der Trend geht immer mehr dazu, natürliche Pflegemittel zu verwenden – auch in der Zahnpflege macht sich dieser Trend bemerkbar. Im Internet finden sich zahlreiche Tipps, die Zähne mit natürlichen Mitteln aufzuhellen.

Häufig werden Frucht- und Zitronensäuren empfohlen, die Verfärbungen natürlich entfernen sollen. Kurzfristig können diese Säuren einen aufhellenden Effekt erzielen. Jedoch schädigen sie langfristig angewendet den Zahnschmelz. Das gilt auch für Salz und Backpulver.

Auch hier führt der aufgeweichte Zahnschmelz dazu, dass sich Verfärbungen leichter festsetzen.

Weiter gelten Ölziehen mit Kokosöl oder das Zähneputzen mit Kurkuma als natürliche Mittel zur Zahnaufhellung.

Wissenschaftlich sind die aufhellenden Effekte noch nicht bewiesen. Das Kokosöl soll das Milieu im Mund verbessern und das Kurkumapulver soll eine abrasive Wirkung haben und dadurch oberflächliche Verfärbungen entfernen. Zusammen mit Aktivkohle können so Do-it-yourself-Zahnpasten hergestellt werden.

Wichtig ist, dass der Abrieb so hoch wie nötig und so niedrig wie möglich ist, um Ihren Zahnschmelz zu schützen und den Belag dennoch zu entfernen.

Ein Miswak-Zweig ist hierfür eine gute Möglichkeit. Nach dem Zähneputzen mit der Zahnbürste können Sie damit über die Zähne fahren. Langfristig kann er oberflächliche Verfärbungen reduzieren und die Speichelbildung anregen – was wichtig für die Remineralisierung des Zahnschmelzes ist.

Neben dem aktiven Aufhellen ist es auch wichtig, dafür zu sorgen, dass die unschönen Verfärbungen erst keine Chance haben, sich festzusetzen.

Beliebt sind dafür Kaugummi oder Lutschpastillen mit Xylit. Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff, der die Speichelbildung anregt und gleichzeitig die Einlagerung von Mineralien in den Schmelz erhöht. Der Effekt ist meist direkt danach fühlbar: Die Zähne sind nach der Anwendung sehr glatt.

Diese Glätte sorgt dafür, dass sich Bakterien sowie Farbstoffe keinen Halt finden.

Ob Sie auf Hausmittel setzen oder auf ein professionelles Bleaching: Achten Sie generell auf die Gesundheit Ihrer Zähne, stärken Sie den Zahnschmelz und essen Sie zahngesund. Allein durch diese Maßnahmen wird Ihr Lächeln bereits strahlender.

Auch mit einer professionellen Zahnreinigung lassen sich die Zähne etwas aufhellen, da Verfärbungen, Ablagerungen und Zahnstein entfernt werden. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin dazu. Wir freuen uns auf Sie!

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

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Temperaturempfindliche Zähne: Ursache & fluoridfreie Behandlung https://zahnheilkunde-melzener.de/temperaturempfindliche-zaehne/ https://zahnheilkunde-melzener.de/temperaturempfindliche-zaehne/#respond Wed, 18 Nov 2020 17:00:51 +0000 https://zahnheilkunde-melzener.de/?p=101213

Gesunden Zähnen kann (nahezu) keine Temperatur etwas anhaben. Dafür sorgt der schützende Zahnschmelz. Doch warum entstehen starke Schmerzen beim Kontakt mit Eis, heißem Tee oder sogar Süßigkeiten oder Saurem? In diesem Artikel erfahren Sie die Gründe sowie mögliche Behandlungsmöglichkeiten.

Wieso werden Zähne temperaturempfindlich?

Die Zähne müssen täglich härtesten Bedingungen standhalten. Der Zahnschmelz, der die widerstandsfähigste Substanz im menschlichen Körper ist, macht dies möglich. Wie ein robuster Schutzmantel überzieht er jede einzelne Zahnkrone. Kalte und heiße Temperaturen machen dem intakten Schmelz genauso wenig aus wie die Säuren der Lebensmittel oder Mahl- und Kaubewegungen beim Essen.

Doch bei temperaturempfindlichen Zähnen treffen diese Punkte nicht mehr zu: Jeder Schluck aus der Kaffeetasse schmerzt, genauso wie das Eis essen mit Freunden. Dieses Gefühl kennen etwa 30 % der Deutschen.

Die Gründe dafür sind zum einen ein Rückgang des Zahnfleisches und zum anderen ein beschädigter Zahnschmelz. Denn beides legt das Zahnmark frei, das durch den Zahnnerv sehr empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen ist.

Warum zieht sich Zahnfleisch zurück?

Das Zahnfleisch verdeckt einen großen Teil des Zahns: den Zahnhals und die Zahnwurzel. Diese beiden sind nicht von Zahnschmelz überzogen, da sie in der Regel keinen Kontakt mit äußeren Einflüssen haben. Schließlich liegt das Zahnfleisch schützend um sie herum.

Der häufigste Grund für den Zahnfleischrückgang ist die falsche Zahnputztechnik. Vor allem spielen hier ein zu fester Druck sowie harte Borsten eine Rolle. Beides kann das Zahnfleisch schädigen, sodass es sich zurückzieht. Werden Zähne selten oder nicht gründlich genug gesäubert, kann sich eine Zahnfleischentzündung bilden, die auch zum Rückgang führen kann. Insbesondere dann, wenn das Zahnbett (Parodontitis) oder der Zahnfleischrand (Gingivitis) betroffen sind.

Was kann den Zahnschmelz beschädigen?

Obwohl der Schmelz die härteste Substanz im Körper ist, ist er längst nicht unzerstörbar. Säurehaltige Lebensmittel, fehlerhafte Putztechnik, Metallimplantate (https://www.zahnarzt-melzener.de/metallimplantate-die-batterie-in-ihrem-mund/) oder der falsche Zeitpunkt der Zahnpflege schädigen ihn langfristig. Es können sich dadurch kleine Lücken bilden, die dann zum Schmerz bei niedrigen oder hohen Temperaturen führen. Auch Knirschen kann den Schmelz schädigen.

Symptome empfindlicher Zähne

Das Hauptsymptom sind Schmerzen, wenn Sie Kaltes oder Warmes trinken. Einige berichten auch über Schmerzen beim Aufbeißen oder bei süßen oder sauren Lebensmitteln. Charakteristisch ist, dass der Schmerz von kurzer Dauer ist. Hören Sie mit dem Trinken auf, verschwindet der Schmerz so schnell, wie er gekommen ist.

Diagnose bei temperaturempfindlichen Zähnen

Da die Symptome eine klare Sprache sprechen, sind Ihre Erfahrungen bereits ein sehr guter Hinweis, ob Sie empfindliche Zähne haben oder nicht. Mit einer Messung lässt sich herausfinden, ob und wenn ja wie stark sich das Zahnfleisch zurückgebildet hat. Dies ist häufig ohne genaue Messung nicht zu sehen. Hierfür wird ein schmales Instrument verwendet, das misst, wie weit Ihr Zahnfleisch die Grenze überragt, an der der Zahnschmelz aufhört.

Bei dieser Untersuchung wird Ihr Zahnarzt auch feststellen, ob ein oder mehrere Zähne mit Karies befallen sind. Eine Sonde kann anschließend zeigen, ob Ihr Zahnschmelz intakt oder weich und zersetzt ist.

Tipps bei temperaturempfindlichen Zähnen

Empfindliche Zähne sind keinesfalls etwas, was Sie nicht verhindern können oder wogegen es keine Behandlungsmöglichkeiten gibt. Im Folgenden stellen wir Ihnen sowohl langfristig vorbeugende Maßnahmen vor sowie Behandlungsmöglichkeiten, die Ihnen helfen sollen, wenn Sie bereits an empfindlichen Zähnen leiden.

Langfristig temperaturempfindlichen Zähnen vorbeugen

Die vorbeugenden Maßnahmen beziehen sich überwiegend auf das Meiden der Risikofaktoren. Dazu gehört allen voran die richtige Putztechnik:

  • Putzen Sie täglich 2-3 Mal die Zähne mit ausreichend Abstand zu den Mahlzeiten.
  • Verwenden Sie eine Zahnbürste mit einem kleinen, runden Kopf sowie weichen Borsten.
  • Nutzen Sie einmal täglich Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen
  • Verwenden Sie Zahnpasta mit wenig Abrieb. Biomimetische Zahncreme soll den Erhalt des Zahnschmelzes fördern.

Dazu kommen allgemeine Empfehlungen, die sich stärkend auf den Zahnschmelz auswirken. Allen voran steht hier die zahngesunde Ernährung. Lassen Sie Weizen, Milch und Zucker weitestgehend weg und fügen Sie frische Lebensmittel hinzu. Zucker- und Säurehaltiges sollten Sie gebündelt konsumieren und nicht über den Tag verteilt. Das sorgt dafür, dass Ihr Zahnschmelz nicht über lange Zeit hinweg kontinuierlich angegriffen wird. Zu guter Letzt darf die ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen nicht fehlen. Achten Sie besonders auf:

  • Magnesium
  • Vitamin D3
  • Vitamin K2
  • Zink
  • Omega-3-Fettsäuren

Wichtig ist zudem, dass Sie regelmäßige Termine beim Zahnarzt wahrnehmen. Dort können kleine Defekte sowie bislang unentdeckte Entzündungen erkannt und frühzeitig behandelt werden. Gleichzeitig fördert die professionelle Zahnreinigung die Zahn- und Mundgesundheit.

Behandlung temperaturempfindlicher Zähne – auch ohne Fluorid möglich

Wenn Sie aktuell an temperaturempfindlichen Zähnen leiden, muss das keinesfalls ein dauerhafter Zustand bleiben.

Nach der Diagnose bei Ihrem Zahnarzt wird er Ihnen eine geeignete Therapie vorstellen. Diese richtet sich stets nach der konkreten Ursache sowie Ihrer allgemeinen Zahn- und Mundgesundheit.

Manchmal kann eine defekte Zahnfüllung der Grund für die Schmerzen sein. In diesem Fall ist die Behandlung einfach und schnell: Ihr Zahnarzt ersetzt die Füllung. In unserer Praxis verwenden wir ausschließlich Keramikfüllungen, da diese der Härte des Zahnschmelzes in nichts nachstehen, sich exakt an Ihre Zahnfarbe anpassen und sich dazu nicht negativ auf Ihre allgemeine Gesundheit auswirken.

Ist allein die Zahnfleischentzündung die Ursache, kann bereits deren Behandlung dafür sorgen, dass Ihre Zähne wieder unempfindlich gegenüber Temperaturen werden. Zur Therapie gehört eine noch gründlichere Zahnpflege Ihrerseits sowie die Anwendung von Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen. Antibakterielle Mundspülungen können eine gute Ergänzung dafür sein.

Es ist wichtig, dass, obwohl die Zahn- und Mundpflege schmerzhaft sein kann, nicht damit aufhören – denn das kann den Verlauf der Zahnfleischentzündung noch verschlimmern.

Ist der Zahnschmelz die Ursache, kann eine biomimetische Zahncreme den Schmelz wieder aufbauen. Dazu gilt es, ein besonderes Augenmerk auf die zahngesunde Ernährung sowie die richtige Putztechnik zu legen. Viele klagen auch beim Zähneputzen darüber, dass die Borsten der Zahnbürste Schmerzen verursacht. Doch das Weglassen der Zahn- und Mundpflege verschlimmert diesen Zustand noch. Greifen Sie lieber zu extraweichen Borsten und üben Sie sehr wenig Druck aus.

Ist der Zahnschmelz bereits stark geschädigt, kann eine Versiegelung die Schmerzen reduzieren. Hier wird Ihr Zahn von einer Hülle überzogen, die die Funktion des Zahnschmelzes übernehmen soll. Viele Zahnarztpraxen verwenden hierfür einen Lack aus Fluorid.

Da wir in unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin gänzlich darauf verzichten, verwenden wir es auch nicht zur Versiegelung. Stattdessen nutzen wir Telio Desensitizer. Diese Flüssigkeit kommt ohne Fluorid aus und schützt die sensiblen Zahnhälse.

Alternativ dazu gibt es das Tooth Mousse, das empfindliche Zähne auch schmerzunempfindlicher machen soll.

Sie sehen: Nicht immer muss es Fluorid sein. Es gibt mittlerweile gute Alternativen, die Ihnen die Schmerzen durch Heißes, Kaltes, Süße oder Saures lindern können.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten der temperaturempfindlichen Zähne

Ist die Ursache der empfindlichen Zähne fortgeschritten, gibt es noch weitere Möglichkeiten. Ist das Zahnfleisch stark zurückgegangen, kann es in einer Operation hochgezogen werden und so die schmerzenden Stellen wieder überdecken. Je weiter fortgeschritten der Rückgang ist, desto schwieriger wird dies allerdings. Schließlich ist auch das Zahnfleisch nicht unendlich dehnbar. Eine Eigenhauttransplantation kann das Zahnfleisch rekonstruieren, wenn es sich nicht mehr weiter dehnen lässt.

Spezielle Füllungen am Zahnhals können alternativ dazu eingesetzt werden. Diese Option wird jedoch sehr selten durchgeführt, da der Zahnhals dadurch optisch in die Länge gezogen wird und meist kein zufriedenstellendes ästhetisches Ergebnis möglich ist.

Temperaturempfindliche Zähnen: ein Fazit

Schmerzen beim Essen und Trinken gehören für viele zum Alltag dazu. Doch das muss und darf nicht sein. Es gibt zahlreiche Tipps, wie Sie dem aktiv vorbeugen und Ihren Zahnschmelz lange Zeit erhalten können. Achten Sie auf eine effektive und dennoch sanfte regelmäßige Reinigung Ihrer Zähne und auf die zahngesunde Ernährung. Entwickeln Sie dennoch Schmerzen, besuchen Sie uns gerne in unserer Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin in Wachtberg

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

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Der Zahnschmelz zählt zur härtesten Substanz im menschlichen Körper. Und dennoch wird er durch den Lebensstil geschädigt. Die Folgen davon sind Zahnschmerzen, Verfärbungen und Rillen, die die Entstehung von Karies begünstigen. Durch Forschungen weiß man, dass sich Zahnschmelz nicht von selbst regenerieren kann. Wie Sie den Zahnschmelz stärken, damit es nicht zum Abbau kommt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was verursacht Zahnschmelzabbau?

Zahnschmelz besteht zu einem großen Teil aus Mineralien wie Calcium, Phosphor und Magnesium. Er überzieht den sichtbaren Teil der Zähne und schützt sie vor Temperaturen, Säuren, Abnutzung und Entkalkung.

Regelmäßiger Kontakt mit Säuren kann den eigentlich robusten Zahnschmelz aufweichen, verdünnen und seine Robustheit schwächen. Dadurch kommt es zum Zahnschmelzabbau.

Die Säuren kommen zumeist in der Ernährung vor. Obst oder zuckerhaltige Getränke sind die häufigste Ursache davon. Menschen, die häufig erbrechen, leiden auch häufig daran.

Im gesunden Mund herrscht ein alkalisches Milieu. Doch durch mangelnde Mundhygiene oder Metallen im Mund kann sich diese Flora in eine saure umwandeln. Auch das weicht den Zahnschmelz auf.

Daneben gibt es noch eine weitere Ursache, die den Abbau des Zahnschmelzes zur Folge hat: Mechanische Abnutzung, beispielsweise durch nächtliches Knirschen, einer falschen Zahnputz-Technik oder die Verwendung einer starb abrasiven Zahncreme zur Aufhellung.

Der Zahnschmelzabbau geschieht nicht über Nacht. Vielmehr ist es ein Prozess, der schleichend vorangeht. Deshalb können Sie täglich etwas dafür tun, den Zahnschmelz zu stärken.

7 Wege zu einem starken Zahnschmelz

1. Säuren richtig verzehren

Säuren stellen den größten Faktor für Zahnschmelzabbau dar. Unter anderem auch, da die Säuren immer wieder über den Tag konsumiert werden und dadurch den Schmelz dauerhaft aufweichen. Sie schützen ihn schon, wenn Sie Zuckerhaltiges wie süße Getränke oder Obst einmal am Tag zu sich nehmen. Nach einiger Zeit neutralisiert sich der pH-Wert in ihrem Mund wieder und kann den Zahnschmelz nicht mehr angreifen.

Anders verhält es sich, wenn Sie Metallimplantate besitzen. Diese sorgen für ein dauerhaft saures Milieu in Ihrem Mund. Dies kann durch eine Metallentfernung und dem Umstieg auf Keramikimplantate umgangen werden.

2. Richtige Putztechnik

Viele putzen ihre Zähne nicht, sondern schrubben sie regelrecht ab. Doch dadurch nimmt der Schmelz schaden. Verschlimmert wird das, wenn sie zu wenig Abstand zu den Mahlzeiten und der Zahnpflege halten oder eine stark abrasive Zahncreme verwenden.

Achten Sie auf einen maximalen Druck von 150 g beim Zähneputzen und verwenden Sie eine Zahnbürste mit weichen Borsten. Ideal warten Sie mindestens 30 Minuten nach dem Essen und reinigen erst danach Ihre Zähne. Wenn Ihre Zeit das nicht erlaubt, spülen Sie den Mund vorher gründlich mit Wasser aus. Auch das hilft dabei, den pH-Wert zu neutralisieren – oder beachten Sie den folgenden Tipp:

3. Kaugummi kauen

Gerade in der Mittagspause ist nicht genügend Zeit, zwischen Mittagessen und Zähneputzen mindestens 30 Minuten verstreichen zu lassen. Diese Zeit sollten Sie sich jedoch nehmen, damit der durch die Säuren aufgeweichte Schmelz durch die Zahnbürste nicht noch mehr geschwächt wird. Um Ihrer Mundflora dennoch etwas Gutes zu tun, können Sie auf Zahnpflegekaugummi zurückgreifen, der keinen Zucker enthält. Empfehlenswert sind Kaugummi mit Xylit, da sie die Remineralisierung fördern.

4. Keine aufhellenden Zahncremes benutzen

Strahlend weiße Zähne, ohne ein teures Bleaching durchführen zu lassen, wünschen sich viele und greifen auf Weißmacher-Zahncremes zurück. Doch statt die Zähne wirklich aufzuhellen können sie mit eine Ursache sein, wieso sich später tiefe Verfärbungen bilden: Sie rauen den Zahnschmelz auf und geben Bakterien und färbenden Partikeln ideale Haltepunkte.

Der Abrieb dieser Zahnpasten wird im RDA-Wert angegeben. Dieser Wert sagt aus, wie abrasiv die Creme ist. Je höher der Wert, desto schlechter für Ihren Zahnschmelz. Der Wert sollte, wenn Sie höchstmöglichen Schutz für Zahnfleisch und Zahn möchten, höchstens 80 betragen.

5. Zahngesunde Ernährung

Einmal verlorener Zahnschmelz kann sich nicht wieder selbst regenerieren. Jedoch kann er durch Remineralisierung gestärkt werden. Dazu sind viele Nährstoffe nötig, die in den Speichel übergehen. Empfehlenswert ist deshalb, eine möglichst naturbelassene Ernährungsweise und eine optimale Versorgung mit allen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Hier finden Sie einen tieferen Einblick in die zahngesunde Ernährung.

6. Speichelfluss anregen

Der Speichel hat mehrere wichtige Aufgaben in der Zahn- und Mundgesundheit. Er spült Essensreste weg, neutralisiert den pH-Wert im Mund und kann den Zahnschmelz remineralisieren. Nach einer Mahlzeit, nach der Sie sich nicht die Zähne putzen können, ist der Speichelfluss deshalb wichtig. Sie regen in beispielsweise durch das Kauen von Kaugummi an oder indem Sie viel Wasser trinken oder die Speicheldrüsen massieren.

Ein Punkt befindet sich am Kieferknochen auf der Höhe des Ohrläppchens. Massieren Sie diese Stellen kreisförmig im Uhrzeigersinn, wird Ihre Speichelproduktion angeregt. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Mahlzeiten gut kauen, denn auch das regt den Speichelfluss schon während der Nahrungsaufnahme an.

7. Miomimetische Mineralisierung

Die Zahnforschung konnte in den letzten Jahren einige Durchbrüche erzielen, die den Zahnschmelz stärken und teilweise wiederherstellen können. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel der sogenannte künstliche Zahnschmelz, den Sie durch Zahnpasta oder Mundspüllösungen auf Ihren Zähnen verteilen. Auf dem Zahn entsteht eine Art Vorläuferschicht, die das Wachstum der Substanzen des Zahnschmelzes anregen und die Hartgewebeentwicklung nachahmt. Diese Zahncremes und Mundspülungen stellen eine gute Ergänzung zu den anderen Tipps dar.

Fazit: Zahnschmelz stärken

Da sich Zahnschmelz nicht von selbst regeneriert, ist es umso wichtiger, auf einen gesunden Schmelz zu achten. Die wichtigsten Maßnahmen dazu sind die richtigen Ess- und Zahnpflegegewohnheiten sowie die Entfernung von Metallimplantaten. Ergänzend dazu können Sie Zahnpflegeprodukte mit künstlichem Zahnschmelz verwenden. Gerne beraten wir Sie dazu individuell in unserer Praxis in Wachtberg. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei uns. Wir freuen uns auf Sie.

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

Quellen

Changyu Shao, View ORCID ProfileBiao Jin, Zhao Mu, Hao Lu, Yueqi Zhao, Zhifang Wu, View ORCID ProfileLumiao Yan, View ORCID ProfileZhisen Zhang, Yanchun Zhou, View ORCID ProfileHaihua Pan, View ORCID ProfileZhaoming Liu,* and View ORCID ProfileRuikang Tang (2019): Repair of tooth enamel by a biomimetic mineralization frontier ensuring epitaxial growth.

In: Science Advances  30 Aug 2019: Vol. 5, no. 8, eaaw9569. DOI: 10.1126/sciadv.aaw9569

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