Ästhetische Zahnmedizin – zahnheilkunde-melzener.de https://zahnheilkunde-melzener.de Gesundes Altern – nur die guten Jahre zählen. Tue, 09 May 2023 08:41:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://zahnheilkunde-melzener.de/wp-content/uploads/2022/12/cropped-Melzener_Signet_black-32x32.png Ästhetische Zahnmedizin – zahnheilkunde-melzener.de https://zahnheilkunde-melzener.de 32 32 Bleaching oder Zähne natürlich aufhellen? Was ist gesünder & bringt weißere Ergebnisse? https://zahnheilkunde-melzener.de/bleaching/ https://zahnheilkunde-melzener.de/bleaching/#respond Wed, 23 Dec 2020 17:00:51 +0000 https://zahnheilkunde-melzener.de/?p=101212 Ein strahlend weißes Lächeln ist ein Zeichen für Sympathie und Gesundheit. Doch Lebensmittel, Lebensgewohnheiten und Erkrankungen verhindern das Zahnpastalächeln und verfärben die Zähne. Um das zu ändern, greifen viele zum Bleaching. Doch schadet das den Zähnen und wie können Zähne natürlich aufgehellt werden? Das beleuchten wir in den folgenden Absätzen.

Was beeinflusst die Zahnfarbe?

Die Farbe Ihrer Zähne ist nahezu so individuell wie Ihr Fingerabdruck. Verantwortlich dafür sind die harten Substanzen des Zahnes – der Zahnschmelz sowie das Dentin. Diese haben unterschiedliche Farben, die durch das Licht Ihre individuelle Farbe ergeben.

Das Dentin ist das Zahnbein und ist in der Regel gelblich, während der Zahnschmelz hellgelblich bis blaustichig Weiß sein kann.

Was verfärbt die Zähne?

Die gesunde, natürliche Zahnfarbe liegt im Spektrum von leicht gelblichem bis leicht gräulichem Weiß. Doch durch den Lebensstil und Erkrankungen kann sich diese Farbe ändern und für die betroffenen Personen unattraktiver werden. Diese Lebensmittel und Getränke führen zu unschönen Verfärbungen:

  • Rotwein
  • Rote Beete
  • Traubensaft
  • Schwarzer Tee
  • Kaffee
  • Rotbuschtee
  • Curry
  • Beeren
  • Safran

Zusätzlich werden Ihre Zähne durch das Rauchen von Tabak gelblicher.

Medikamente wie Tetrazykline (bestimmte Antibiotika) können die Zähne bräunlich-gelblich verfärben. Mundspüllösungen wie Chlorhexidin können vor allem Kunststofffüllungen verfärben.

Bleaching für strahlend weiße Zähne

Die einfachste Möglichkeit, Verfärbungen zu entfernen und gleichzeitig das Dentin und den Zahnschmelz aufzuhellen, ist das Bleaching. Verwendet wird meist Karbamidperoxid – eine Mischung aus dem geschmacks- und farblosen Gel Karbamid und Wasserstoffperoxid, das bei Blondierungen auch verwendet wird.

Zur Aufhellung der Zähne gibt es mehrere Optionen:

In-Office-Bleaching

Hierunter fallen Zahnaufhellungen in der Zahnarztpraxis. Der Ablauf ist, dass Ihr Zahnarzt das hochkonzentrierte Geld auf Ihre Zähne aufträgt und mit einer speziellen Lampe aufwärmt. Dieses Aufwärmen aktiviert die Wirkstoffe in höherem Maße, sodass der Bleaching-Effekt erhöht wird. Da diese Methode das Zahnfleisch angreifen kann, wird Ihr Zahnfleisch zuvor abgedeckt und geschützt.

Der klare Vorteil dieser Methode ist, dass die Aufhellung gegenüber anderen Methoden stärker ausfällt und das Ergebnis für bis zu 5 Jahre sichtbar ist.

Home-Bleaching

Bei dieser Methode erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt spezielle Schienen, die Sie selbst mit Karbamidperoxid füllen. Die mit dem Gel gefüllten Schienen tragen Sie entweder 2 Stunden pro Tag oder über Nacht. Da die Wirkung schwächer als beim In-Office-Bleaching ist, zeigen sich die endgültigen Ergebnisse nach etwa zwei Wochen.

Walking-Bleaching

Wurzelbehandelte Zähne erkennt man beim Lächeln sofort: Sie sind dunkel verfärbt. Um die Farbe wieder an Ihre restlichen Zähne anzupassen, kann das Walking-Bleaching angewendet werden. Ihr Zahnarzt öffnet den Zahn, trägt ein Bleichmittel auf und verschließt ihn anschließend wieder. Dieses Prozedere wird wöchentlich wiederholt, bis Sie mit der Farbe vollkommen zufrieden sind.

Do-it-yourself-Bleaching

Bei den vorherigen Bleachings ist ein Besuch bei Ihrem Zahnarzt nötig. Es gibt jedoch Methoden, die Sie Zuhause auf eigene Faust durchführen können.

Dazu gibt es Whitening Kits mit Bleaching-Streifen, Bleaching-Stiften, Zahncremes zur Zahnaufhellung oder Sets für Phone-Bleachings.

Die Wirksamkeit ist sehr schwankend. Bei den meisten Produkten ist eine langfristige Anwendung erforderlich. Dies ist gleichzeitig auch ein Problem:

Wie schädlich sind Bleachings?

Die Methoden zur Zahnaufhellung dringen in den Zahnschmelz ein und entfärben die hartnäckigen Rückstände von Rotwein, Tabak und Co. Dies kann den Schmelz jedoch schädigen.

Er gilt als widerstandsfähigste Substanz im menschlichen Körper. Widerstandsfähig – jedoch nicht unkaputtbar.

Der Zahnschmelz ist bei vielen bereits durch die Lebensweise oder genetische Veranlagung aufgeweicht. Die verwendeten Mittel können ihn noch mehr aufweichen. Die Folgen davon sind beispielsweise temperaturempfindliche Zähne, Zahnschmerzen und auch, dass die Zahnfarbe schnell wieder gelblicher wirkt. Das liegt daran, dass Farbstoffe durch die Lücken im Zahnschmelz besser haften.

Wie Sie sehen, ist es wichtig, dass Sie vor allen Maßnahmen Ihren Zahnschmelz von Ihren Zahnarzt kontrollieren lassen. Sie können auch vor den Maßnahmen zuerst Ihren Zahnschmelz stärken, um mögliche Risiken zu senken.

Allein durch einen intakten Zahnschmelz lässt sich die Zahnfarbe schon um wenige Nuancen aufhellen.

Achten Sie vor allem bei Bleachings Zuhause darauf, Ihr Zahnfleisch, die Lippen und die Mundschleimhaut zu schützen.

Kosten der Zahnaufhellung

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten eines Bleachings nicht, da sie ausschließlich ästhetischen Verbesserungen dient. Über die Kosten werden Sie vor der Behandlung von Ihrem Zahnarzt informiert.

Können Zähne auf natürlichem Weg aufgehellt werden?

Der Trend geht immer mehr dazu, natürliche Pflegemittel zu verwenden – auch in der Zahnpflege macht sich dieser Trend bemerkbar. Im Internet finden sich zahlreiche Tipps, die Zähne mit natürlichen Mitteln aufzuhellen.

Häufig werden Frucht- und Zitronensäuren empfohlen, die Verfärbungen natürlich entfernen sollen. Kurzfristig können diese Säuren einen aufhellenden Effekt erzielen. Jedoch schädigen sie langfristig angewendet den Zahnschmelz. Das gilt auch für Salz und Backpulver.

Auch hier führt der aufgeweichte Zahnschmelz dazu, dass sich Verfärbungen leichter festsetzen.

Weiter gelten Ölziehen mit Kokosöl oder das Zähneputzen mit Kurkuma als natürliche Mittel zur Zahnaufhellung.

Wissenschaftlich sind die aufhellenden Effekte noch nicht bewiesen. Das Kokosöl soll das Milieu im Mund verbessern und das Kurkumapulver soll eine abrasive Wirkung haben und dadurch oberflächliche Verfärbungen entfernen. Zusammen mit Aktivkohle können so Do-it-yourself-Zahnpasten hergestellt werden.

Wichtig ist, dass der Abrieb so hoch wie nötig und so niedrig wie möglich ist, um Ihren Zahnschmelz zu schützen und den Belag dennoch zu entfernen.

Ein Miswak-Zweig ist hierfür eine gute Möglichkeit. Nach dem Zähneputzen mit der Zahnbürste können Sie damit über die Zähne fahren. Langfristig kann er oberflächliche Verfärbungen reduzieren und die Speichelbildung anregen – was wichtig für die Remineralisierung des Zahnschmelzes ist.

Neben dem aktiven Aufhellen ist es auch wichtig, dafür zu sorgen, dass die unschönen Verfärbungen erst keine Chance haben, sich festzusetzen.

Beliebt sind dafür Kaugummi oder Lutschpastillen mit Xylit. Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff, der die Speichelbildung anregt und gleichzeitig die Einlagerung von Mineralien in den Schmelz erhöht. Der Effekt ist meist direkt danach fühlbar: Die Zähne sind nach der Anwendung sehr glatt.

Diese Glätte sorgt dafür, dass sich Bakterien sowie Farbstoffe keinen Halt finden.

Ob Sie auf Hausmittel setzen oder auf ein professionelles Bleaching: Achten Sie generell auf die Gesundheit Ihrer Zähne, stärken Sie den Zahnschmelz und essen Sie zahngesund. Allein durch diese Maßnahmen wird Ihr Lächeln bereits strahlender.

Auch mit einer professionellen Zahnreinigung lassen sich die Zähne etwas aufhellen, da Verfärbungen, Ablagerungen und Zahnstein entfernt werden. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin dazu. Wir freuen uns auf Sie!

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

]]>
https://zahnheilkunde-melzener.de/bleaching/feed/ 0
Zahnfüllungen: Welches Material ist am besten verträglich? https://zahnheilkunde-melzener.de/zahnfuellungen/ https://zahnheilkunde-melzener.de/zahnfuellungen/#respond Wed, 14 Oct 2020 16:00:51 +0000 https://zahnheilkunde-melzener.de/?p=101208

Nahezu jeder Erwachsene trägt oder trug in der Vergangenheit mindestens eine Zahnfüllung. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es laut einer Befragung 84 %. Zur Auswahl stehen mehrere Materialien und Arten. Kaum einer beachtet dabei, dass die Materialien einen direkten Einfluss auf Ihren gesamten Körper haben können. Welche Füllmaterialien am besten verträglich sind und weitere Informationen zu Zahnfüllungen erhalten Sie jetzt.

Wann werden Zahnfüllungen notwendig?

Eine Zahnfüllung ist die typische Behandlung bei einem Loch im Zahn und zählt zu den am häufigst durchgeführten Zahnbehandlungen in den Praxen.

Zahnlöcher entstehen durch Kariesbakterien oder durch eine Beschädigung des Zahnschmelzes. Möglicherweise hatten Sie schon Zahnschmerzen, ohne dass ein Loch dafür verantwortlich war. Hinter temperatur- oder berührungsempfindlichen Zähnen müssen keine Zahnlöcher stecken. Meist liegt die Ursache in einem kleineren Defekt im Zahnschmelz. Dieser wird beispielsweise durch die falsche Putztechnik oder säurehaltigen Lebensmitteln beschädigt. Auch in diesem Fall können Zahnfüllungen den Schmerz lindern und den Zahn wieder schützen.

Welche Zahnfüllungen gibt es?

Grundsätzlich unterscheiden wir metallische und nicht-metallische, sowie plastische- und Einlagenfüllungen. Das Ziel von jeder einzelnen ist es, so viel wie möglich von Ihrem Zahn zu erhalten und die Beschädigung so gut und schonend wie möglich zu reparieren. Sehen wir und die verschiedenen Materialien zur Zahnfüllung genauer an:

Plastische Zahnfüllung

Plastische Zahnfüllungen stellen den größten Teil der Zahnfüllungen dar. Besonders bei kleineren Zahnlöchern kommen sie häufig zum Einsatz. Die Materialien werden direkt in den Zahndefekt eingearbeitet und härten dort aus.

Amalgam, Glasinomerzement oder Komposit (Kunststoff) sind die beliebtesten Materialien für die plastischen Zahnfüllungen. Jedoch eignen sich Zementfüllungen mehr als provisorische Füllung, da sie nicht lange haltbar sind.

Einlagenfüllungen oder Inlays

Im Gegensatz zu der plastischen Variante benötigen Einlagenfüllungen etwas mehr Zeit. Denn hier wird die Zahnfüllung in einem Labor hergestellt und anschließend im Zahn befestigt. Deshalb kommen sie überwiegend bei größeren Zahnlöchern zum Einsatz. Keramik und Gold spielen bei dieser Art die wichtigste Rolle.

Metallische Zahnfüllungen

Zahnfüllungen müssen härtesten Bedingungen standhalten. Sie sollen sich nicht abreiben und robust gegen Säuren sein. Nicht viele Materialien erfüllen diese Kriterien. Gold und Amalgam sind eine der wenigen, die sich als Zahnfüllung eignen. Dabei wird Amalgam als plastische und Gold meist als Inlay oder Einlagenfüllung verwendet.

In unseren Artikeln zu Metallimplantaten und Amalgam haben wir schon angesprochen, wie negativ sich Metalle in Ihrem Mund auf Ihre Gesundheit auswirken können. Als kurzen Einblick zeigen wir Ihnen jetzt die wichtigsten auf:

  • Amalgam besteht zu einem großen Teil aus Quecksilber – das giftigste nicht radioaktive Element der Welt
  • Schwermetallionen lösen sich aus der Füllung und lagern sich in Ihrem Körper ab
  • Metalle verändern die Flora der Mundschleimhaut und können die Zähne bzw. den Zahnschmelz schwächen und die Nährstoffaufnahme reduzieren

Amalgamfüllungen stellen trotz dieser Risiken immer noch den höchsten Teil der Füllungen dar. Das liegt auch daran, dass die Krankenkassen die Kosten der Zahnfüllungen im Backenzahnbereich nur mit Amalgam übernimmt. Es sei denn, es liegt eine der wenigen Ausnahmen vor wie beispielsweise bei Kindern oder Schwangeren.

Amalgam, Gold oder andere Metalle bringen zudem noch einen ästhetischen Minuspunkt mit sich: Sie können nicht an Ihre Zahnfarbe angepasst werden. Das bedeutet, dass sie selbst für Laien deutlich sichtbar sind. Amalgamfüllungen sind gräulich und auch das Gold der Goldfüllung fällt im Mund sehr schnell auf.

Nicht-metallische Zahnfüllungen

Zahnfüllungen aus Komposit, Keramik oder Zement passen sich besser der Zahnfarbe an und wirken sich weniger negativ auf Ihre Gesundheit aus.

Kompositfüllungen sind auch unter dem Begriff Kunststofffüllung bekannt. Auch zum Versiegeln der Weisheits- oder Backenzähne kommt das Material zum Einsatz, um die Zähne vor Karies zu schützen.

Der Vorteil bei Komposit ist, dass die Zahnfüllung schnell vonstatten geht. Jedoch eignet es sich vor allem für kleinere Zahnlöcher. Das Material wird Stück für Stück in das Loch hineingegeben und härtet Schicht für Schicht aus. Bei größeren Defekten dauert es dementsprechend länger. Dazu kommt, dass die Füllung durch das Aushärten etwas schrumpft. Bei großen Zahnlöchern entstehen so winzige Lücken zwischen Komposit und Zahn, was die Verbreitung von Karies wiederum begünstigen kann.

Von der Krankenkasse wird eine Kompositfüllung überwiegend nur dann übernommen, wenn sich das Zahnloch im sichtbaren Bereich befindet.

Zementfüllungen kommen überwiegend bei Milchzähnen zum Einsatz oder als Übergangslösung, bis das Inlay fertiggestellt ist. Das Material ist für den dauerhaften Einsatz zu weich. Deshalb wird es nur auf dem Zahnhals eingesetzt und nicht auf der Kaufläche.

Gerade bei größeren Zahnlöchern ist eine Keramikfüllung beliebt. In der ganzheitlichen Zahnmedizin stellt Keramik gleichzeitig die beste Zahnfüllung dar, da sie biokompatibel, verträglich und zudem unsichtbar ist. Es kann nur als Inlay eingesetzt werden. Deshalb benötigen Sie zur Zahnfüllung 2 Termine. Beim 1. Termin wird ein Abdruck angefertigt, aufgrund dessen das Zahnlabor das Inlay passgenau erstellt. Beim 2. Termin wird es dann in das Zahnloch eingesetzt. In der Zwischenzeit erhalten Sie ein Provisorium, um die Kariesausbreitung zu verhindern und Ihre Zahnschmerzen zu lindern.

Beste Zahnfüllung: CEREC-Zahnfüllungen

Wir in unserer ganzheitlichen Zahnarztpraxis in Wachtberg haben wir für Sie eine zeitsparende Lösung für eine biokompatible Zahnfüllung in genau Ihrer Zahnfarbe. Durch eine computergestützte 3D-Technologie erstellen wir ohne unangenehmen Abdruck eine Abbildung Ihres defekten Zahns. Daraus erstellen wir direkt ein passgenaues Keramik-Inlay in unserer Praxis. Dieses können wir direkt und ohne Nachfolgetermin einsetzen.

Neben Keramikfüllungen können wir durch dieses Verfahren auch Teilkronen und Onlays zeitsparend herstellen.

Die Gründe für Keramikfüllungen im Überblick:

  • Biokompatibel – hat keinerlei negative Auswirkungen auf Ihre Gesundheit
  • Metallfrei – erzeugt keinen Batterieeffekt
  • Exakte Anpassung an Ihre Zahnfarbe – ist unsichtbar in Ihrem Mund
  • Härte entspricht der Härte des Zahnschmelz
  • Sehr lange Haltbarkeit

Sie benötigen eine Zahnfüllung oder möchten Ihre bestehenden gegen eine körperverträgliche Lösung austauschen? Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin in unserer Praxis. Wir freuen uns auf Sie.

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

]]>
https://zahnheilkunde-melzener.de/zahnfuellungen/feed/ 0
Abgebrochener Zahn – SOS-Tipps, wenn die Zähne abbrechen https://zahnheilkunde-melzener.de/abgebrochener-zahn/ https://zahnheilkunde-melzener.de/abgebrochener-zahn/#respond Sat, 18 Jul 2020 16:00:51 +0000 https://zahnheilkunde-melzener.de/?p=101221 Es kann sehr schnell gehen und plötzlich ist ein Stück eines Zahnes oder der ganze Zahn abgebrochen. Die gute Nachricht vorab – häufig ist es möglich, dieses Stück wieder anzukleben und Ihren Zahn zu retten. Jedoch kommt es hier besonders auf Ihre Vor- und Mitarbeit an. Was Sie am besten tun können, wenn Ihr Zahn abbricht, erfahren Sie in den nächsten Zeilen.

Warum brechen Zähne ab?

Der Zahnschmelz ist eigentlich die härteste Substanz des Körpers. Doch auch er ist nicht unkaputtbar, wie ein abgebrochener Zahn beweist. Zähne brechen jedoch nicht „einfach so“ ab. Es hat Gründe. Am häufigsten führen Sport oder Unfälle dazu. Auch beim Aufbeißen auf besonders harte Lebensmittel, wie beispielsweise ein Kirschkern, kann ein Zahn abbrechen. Sehr anfällig dafür sind bereits beschädigte oder von Karies befallene Zähne.

Abgebrochener Zahn – und nun?

Bricht ein Zahn ab, ist die Panik erstmal groß. Denn noch immer zählen Zähne zu den äußeren Merkmalen, die andere als erstes wahrnehmen. Deshalb: Bewahren Sie erstmal Ruhe. Atmen Sie tief durch. Nun kommt es darauf an, wie der Zahn abgebrochen ist.

Ist ein Kirschkern oder ein anderes Lebensmittel die Ursache, bricht meist nur eine kleine Ecke des Zahnes ab. Blutungen treten dabei selten auf. Deshalb besteht der SOS-Tipp in diesem Fall aus:

  • Finden Sie die abgebrochene Ecke und bewahren Sie diese sicher auf.

Worauf es dabei ankommt, erfahren Sie im nächsten Kapitel.

Bricht ein Teil des Zahnes durch einen Unfall oder beim Sport ab, entstehen häufiger Blutungen. In diesem Fall ist es besonders wichtig, dass Sie Ruhe bewahren und die Blutung bestmöglich stillen. Sobald Sie das abgebrochene Zahnstück gefunden haben, sollten Sie es sicher aufbewahren.

Wie bewahre ich einen abgebrochenen Zahn auf?

Die optimalste und sicherste Lagerung des abgebrochenen Zahnes ist in einer Zahnrettungsbox. Solche Boxen erhalten Sie entweder bei Zahnärzten oder in Apotheken. In der Regel bestehen sie aus Glas und einer Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit ist steril und hält den Zahn feucht.

Natürlich ist eine solche Zahnrettungsbox nicht immer vorhanden und mehr Ausnahme denn Regel. Doch auch in diesem Fall können Sie den Zahn so aufbewahren, dass Ihr Zahnarzt oder der Notdienst ihn wieder einsetzen oder ankleben kann. Das A und O ist, dass der Zahn nicht austrocknet. Deshalb sollten Sie ihn in einer Kochsalzlösung oder fettarmer Milch aufbewahren. Haben Sie beides nicht zur Hand, sind Frischhaltefolie oder ein Gefrierbeutel gute Alternativen. Legen Sie ihn nicht in Wasser ein.

Wichtig ist, dass Sie das Zahnstück nicht in der Hand oder im Mund zum zahnärztlichen Notdienst transportieren. Reinigen Sie es nicht mit Wasser – auch nicht, wenn es verschmutzt ist. Achten Sie darauf, dass es nicht austrocknet. Ist nicht nur ein Stück der Zahnkrone betroffen, sollten Sie die Wurzel nicht berühren. Das kann die feinen Nervenenden schädigen und die Reparatur erschweren oder gar verhindern.

Wie wird ein abgebrochener Zahn repariert?

Haben Sie den Zahn richtig gelagert, sollten Sie nun einen Zahnarzt aufsuchen. An Wochenenden oder zu später Stunde gibt es einen Zahnnotdienst, den Sie aufsuchen können. Ihr behandelnder Zahnarzt wird alles daran setzen, Ihren Zahn zu reparieren. Wie dies aussieht, ist abhängig von der Bruchstelle und wie viel abgebrochen ist.

Handelt es sich um eine kleinere Ecke, kann das fehlende Stück einfach wieder angeklebt werden. Dazu ist es wichtig, dass die Zahnwurzel und der Zahnnerv intakt sind. Kleine abgebrochene Ecken schmerzen kaum und fallen optisch wenig auf. Dennoch empfehlen wir Ihnen eine Behandlung dieser Verletzung. Risse und Brüche erhöhen das Risiko für Karies erheblich.

Ist der Zahn komplett ausgeschlagen, kann er in einer Behandlung wieder vollständig eingesetzt werden – vorausgesetzt, Sie konnten den Zahn optimal lagern und der Unfall ist nicht zu lange her.

Was ist, wenn der abgebrochene Zahn nicht auffindbar ist?

Nicht immer ist es möglich, das abgebrochene Zahnstück zu finden. Häufig wird es vor Schock verschluckt oder ist auf dem Boden nicht mehr zu finden. In der Regel ist das auch kein Problem. Wenn eine kleine Zahnecke fehlt, kann Ihr Zahn in der Behandlung entweder glattgeschliffen oder aber mit einem Füllstoff rekonstruiert werden. Fehlt ein größeres Stück, kann eine Zahnkrone oder ein Zahnimplantat erforderlich sein.

Wir in unserer Praxis verwenden als Füllstoff ausschließlich Keramik. Dieses Material ist als Zahnersatz biokompatibel und passt sich optisch exakt an die Farbe Ihrer Zähne an. Der weitere Vorteil ist, dass Implantate und Zahnkronen aus diesem Material sehr widerstandsfähig und langlebig sind.

Kostenübernahme eines abgebrochenen Zahnes: Kassenleistung oder selbst bezahlen?

Ob die Rekonstruktionskosten eines abgebrochenen Zahnes von Ihrer Krankenkasse übernommen werden, hängt von der zahnärztlichen Untersuchung ab. Es gibt Leistungen, die übernommen werden und Leistungen, zu denen Sie Zuschüsse leisten müssen. Nicht außer Acht lassen dürfen Sie die Übernahme der Kosten durch Unfall- oder Haftpflichtversicherungen. Diese ist vor allem der Fall, wenn Sie einen Zahn oder ein Stück eines Zahnes durch einen Unfall verloren haben. Wir achten in unserer Praxis besonders auf die Dokumentation. Denn je genauer diese ist, desto höher stehen die Chancen, dass die Versicherungen auch die Behandlungen der Spät- und Folgeschäden übernimmt.

In der ersten Behandlung können wir Ihnen konkret aufzeigen, wie hoch die Kosten sind und ob diese von Ihrer Krankenkasse übernommen werden.

SOS-Plan bei abgebrochenem Zahn

  1. Ruhe bewahren
  2. Blutung stillen
  3. Zahn finden
  4. Zahn richtig lagern
    1. Zahnrettebox
    2. fettarme H-Milch
    3. Kochsalzlösung
    4. Gefrierbeutel
    5. Frischhaltefolie
  5. Arzt aufsuchen und Fall genau dokumentieren lassen

Sie haben eine kleine abgebrochene Ecke, die noch unbehandelt ist? Wir freuen uns, diese Ecke aufzubauen und die Optik Ihres Lächelns zu verbessern. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin. Wir freuen uns auf Sie.

Disclaimer:
Alle empfohlenen Maßnahmen in diesem Artikel stellen keine Beratung bei einem Zahnmediziner, Arzt oder Heilpraktiker dar. Die Durchführung der genannten Handlungsmöglichkeiten geschieht auf eigene Verantwortung und sollte mit Ihren behandelnden Ärzten abgesprochen werden.

]]>
https://zahnheilkunde-melzener.de/abgebrochener-zahn/feed/ 0